Sankt Wendel

Stadt mit rund 30.000 EW (2007) auf 113,54 km²

In den letzten Jahren wuchs die Bevölkerung stetig. Gute Infrastruktur und reizvolle Wohnlagen boten dafür Anreize. Im modernen Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Veranstaltungszentrum entstanden flächendeckend neue Plätze, Treffs und kulturelle Zentren. Dabei haben sich die Stadtteile viel Eigenart bewahrt und tragen zum abwechlungsreichen Bild einer Stadt im Grünen bei.

sehenswerte Innenstadt:

Eine malerische Altstadt mit einiger historischen Bausubstanz. Bürgerhäuser aus dem 18./19. Jh. umsäumen Schlossplatz und Fruchmarkt.

Sankt Wendel - Stadtplan mit einigen Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt

[R] Rathaus (1740 als Amtshaus erbaut), ab 1824 Residenz von Luise von Sachsen-Coburg-Gotha - am Schlossplatz. Ei Basaltkegel markiert den Beginn der Straße der Skulpturen, die bis an den Bostalsee führt (25 km) und moderne Kunst openair zeigt.
[1] Mia-Münster-Haus mit Stadtmuseum
[2] Kugelbrunnen
[3] malerisches Altstadt-Dreieck
[4] Wendalinus-Basilika (14./15. Jh.), gotische Hallenkirche mit Grab des Heiligen Wendalinus
[5] Magdalenenkapelle
[6] Reste der Stadtmauer


erholsam nahe:
der Bostalsee, 120 ha
Reitscheid - Landwirtschaftsmuseum

Stadtteile/Eingemeindungen:
Sankt Wendel Stadtteile Bliesen Bubach
Dörrenbach - Heimatmuseum
Leitersweiler Marth Niederkirchen Niederlinxweiler Oberlinxweiler Osterbrücken Remmesweiler Saal Urweiler Winterbach


Bliesen

Bliestal-Dom: Kirche im romanischen Stil mit einem Turm (12. Jh.)
Auf der Kanzel Aussichtspunkt mit Panoramablick über das obere Bliestal
Augenborn. Der gefassten Quelle wird Positivdenkern eine heilende Wirkung bei Augenleiden nachgesagt.

Oberlinxweiler

871 erstmals urkundlich erwähnt. Römische Gräber und die Reste einer römischen Villa belegen bereits frühere Besiedlung.
Naturschutzgebiet am Steinberg, über 40 Hektar Überlebensraum für z.B. Wespenbussarde in der Luft und echte Steinbeißer im Silbersee. Aufschlussreich auch die geologischen Formationen im Steinbruch, aus denen sich die erdgeschichtliche Entwicklung gut erschließt. Er gehört zum Pflichtprogramm für Geologiestudenten der Saar-Uni.

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