Kreisstadt mit rund 47.700 EW (2009) auf 75,10 km² in 224 m ü.NN., zweitgrößte Stadt im Saarland
Etwa im 10. Jh. als Waldrodungssiedlung im Gebiet des heutigen Oberen Marktes entstanden, wurde der Ort bald von den Bewohnern der Umgegend wegen seiner Kirche "Zu der neuen Kirche" benannt, dann zu "Neuenkirchen" abgekürzt marketingfreundlich als 9kirchen oder kurzerhand als "9" bezeichnet. Die Wiebelskirchen (Pfarrkirche) ist älter und trägt einen hochtrabenden Wiebel.
[A] AAgentur
[G] Gericht
[K] Kirche St. Marien (?)
[M] Mozartplatz, wo Nord- und Südufer sich treffen
[N] Neuer Markt
[U] Unterer Markt
[S] Stadtparkt mit Rosengarten
[1] Wasserturm
[2] Altes Hüttenareal, Gebläsehalle
[3] Stummsche Reithalle am Weiher
[4] Bliespromenade
Neunkircher Hüttenweg (seit 1991) mit Hüttenpark
Das grüne Innenstadtparadies auf der einstigen Industriebrache bringt mehr als einen Hauch von Industriekultur und -geschichte. Das gesamte Ambiente ist ein lebendige Denkmal:
Im Wasserturm entstand ein Kommunikationszentrum mit Gastronomie, Kinos, Fitnesscenter und geballte Kultur. Die Stummsche Reithalle wurde zur kleinen Bühne. Die Gebläsehalle des ehemaligen Eisenwerks wurde zur halboffene Halle für größere Events. Hier sind die "Neunkircher Nächte" erlebnisreich bunt.
Neunkircher Grubenweg:
Steinkohle wurde hier bis 1968 (Montankrise) abgebaut. Die Gruben König, Heinitz, Dechen, Kohlwald und Wellesweiler standen für Innovation, wirtschaftlichen Aufschwung im bis dahin reinen Montanstandort zu einem Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum.
Der Weg zeichnet umfassend die Entwicklung der Hauptgruben nach
Wagwiesental, etwa 15 min vom Stadtzentrum entfernt zwischen Blies und Hallenbad. Gut zum Joggen und Spazieren.
Stadtpark, zentral gelegen, großer Kinderspielplatz
Hüttenpark
Wellesweiler Volkspark
Gutspark in Furpach
galeriell
Städtische Galerie (im Bürgerhaus) Marienstraße 2
Rathausgalerie Oberer Markt
Furpach Hangard Heinitz Kohlhof Ludwigsthal Münchwies Sinnerthal Wellesweiler Wiebelskirchen