natürlich - parkig - gebirgig

Idyllisch eingebettet in die Mittelgebirgslandschaft des Naturparks Saar-Hunsrück, auch Schwarzwälder Hochwald genannt, liegt das Sankt Wendeler Land mit dem Bostalsee.

Freisen

Gemeinde mit etwa 9.400 EW (2007) auf 48,08 km² hoch gelegen zwischen Westrich und Hunsrück;
1235 erstmals als "Fresenacum" erwähnt. Bodenfunde bezeugen eine Besiedelung durch Kelten und Römer.
sehenswert:
- Rest eines Mithrastempels (3.Jh., römisch) bei Schwarzerden,
- Weiselberg (572 m) mit dem "Steinernen Schrank" bei Oberkirchen und dem "Steinernem Meer". Achate, Jaspis und andere Edelsteine wurden hier über Harhunderte abgebaut.
- Oberkirchener Talbrücke, eine der größten Steinbrücken Deutschlands - für Wanderer frei
- Aussichtsturm auf dem Hellerberg
- mineralogischen Museen in Freisen und Oberkirchen, die eine Vielzahl von Gesteinsfunden aus der Gemeinde Freisen zeigen, sicher auch Halbedelsteine von Weisenberg.
erholsam:
Parklandschaft an der Erbachniederung zwischen Schloss- und großen Brückweiher (Windsurfen) mit Grillplatz, Wasserspielplatz, Liegewiesen, Minigolfanlage, Gartenkegeln. Die Aue entlang der Fischzuchtteiche wuchs zum exotisches Arboretum;
Weiselberg-Bad (1982) ist Hallen-Freibad
zugehörig:
1974 wurde aus den ehemals selbständigen Gemeinden Asweiler, Eitzweiler, Freisen, Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen, Reitscheid und Schwarzerden die neue Gemeinde gebildet.

Marpingen

Gemeinde mit rund 10.800 EW (2008) auf 39,73 km²
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Das Deutsch-Französische Projekt hat mittlerweile die Spuren einer ganzen gallo-römischen Kleinstadt zu Tage gefördert.

Namborn

Gemeinde mit rund 7.300 EW (2009) auf 26km²

Nohfelden

Gemeinde mit rund 10.150 EW (2009) auf 100,71km²
Ein runder Burgfried ist Wahrzeichen der Gemeinde. Er gehört zu Rest der Burg Veldenz, 1285 durch Ritter Bossel vom Stein errichtet. Zerstört wurde die Burg im Dreißigjährigen Krieg.
Nohfelden-Bosen:
Freizeit total mit Tretbootfahren, Surfen und Segeln, Spielen, Wandern oder Radeln.

Bostalsee

Der Bostalsee im Tal der Bos

Der durch einen Staudamm gebildete Bostalsee hat im Normallfall eine Fläche von 120 ha bei einer maximalen Tiefe von etwa 20 m.
Am See gibt es große Sandstrände und Liegewiesen. Faulenzen ist also möglich, aber auch Tretboot "fahren", Segeln oder Surfen, Spielen, Umwandern des Sees (6,8 km), Wandern, Radeln, Ageln....

Das Freizeitzentrums wurde 1979 in Betrieb genommen. Ein Campingplatz ist auch vorhanden

weiterhin zugehörig:
Selbach. Hier befindet sich die Nahequelle, die erst bei Bingen endet, im Rhein. Dieses Ausflugsziel ist auch durch sein Wildgehege gern besucht.
Gonnesweiler. Jagdschlösschen Bocksborn (18. Jh.), Fachwerk, an einem Waldteich idyllisch gelegener Privatbesitz

Nonnweiler

Gemeinde mit rund 9.000 EW (2009) auf 66,72 km²
Heilklimatischer Kurort
- Primstalsperre mit reich zergliedertem Stausee und 13 km langen Planeten-Rundweg
- Petersberg (584 m ü.NN.), gern besucht, mit Sommerrodelbahn
Otzenhausen mit steinernem Hunnenring, einer 2,5 km lange und 15 m hohen Befestigungsanlage der Treverer (1. Jh. v.d.Z.)

Oberthal

Gemeinde mit rund 6.200 EW (2009) auf 23,86 km²

ländliches Oberthal

Tholey

Luftkurort mit rund 13.000 EW (2008) auf 57,56 km² in 400m ü.NN.
Hügelgräber rundum belegen eine frühe Besiedelung der Region. Das größte und bedeutendste befindet sich im Stadtteil Theley.
- Benediktinerabtei, Gebäude von 1740
- Kirche S. Mauritius, Frühgotik, dreischiffig, ohne Querhaus
- Mauerresten der Burg Schaumberg
- Am Schaumberg (568 m) kreuzten sich zwei wichtige römische Straßen. Hier getätigte Grabungen beförderten Funde von Münzen, Gefäßen und Skulpturen eines ehemals bedeutenden "vicus" zu Tage, die auf einen hohen Lebensstandard der Bevölkerung hindeuten. Auch wurden Grundmauern von aufwändige Bäderanlagen und Fußbodenheizungen freigelegt.
- Ausgrabung einer gallo-römische Siedlung im Wareswald seit 2005 (?)
- Museum des Schaumberger Landes (Lokalgeschichte) am Rathausplatz - Johann-Adams-Mühle (1735), heute Mühlen- und Heimatmuseum
weiterhin:
Hofgut Imsbach (18.Jh.?), heute Saarländisches Ökologiezentrum

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