Vielleicht weil sie etwas hoch und nördlich liegt, ist sie auch etwas schneereicher und damit als Schnee-Eifel dem deutschen Hang zur Abkürzung erlegen: Sie wird zur Schneifel, einem Bergrücken mit dunkle NadelWäldern und verführerisch einsamen Vennen (Mooren), auf dessen Gipfel in 697m Höhe ein Schwarzer Mann thront.
Our und Sauer markieren ungefähr den Grenzverlauf zu den Nachbarn Belgien
und Luxemburg.
um die 175 EW
- wer die Abgeschiedenheit mag, ist hier trotzdem nicht allein.
hat tatsächlich was mit Blei zu tun. Bis in die Römerzeit reicht hier die Bergbautradition, die durch Alf den Bleiernen begründet wurde. Das Dorf mit Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen besteht zum großen Teil aus einem beneidenswert großen Marktplatz.
Luftkurort an der Our mit Burg, einst Residenz der Echternacher äbte,
heute gepflegte Gastronomie. Schlosshof mit prächtigen Kastanien und Plätscherbrunnen;
Ruine eines römischen Herrenhauses
idyllischer Grenzort mit wohl 300 EW, Ruine Burg Dasburg - im 13.Jh. erstmals erwähnt als Besitz des Grafen von Vianden
aufstrebender (?) Ferienort mit Orchidarium und schiefen Turmhelm auf alter Pfarrkirche. Schon dem Namen nach etwas schräg.
Grenzort an der Sauer. Gleich hinter der Brücke liegt Echternach, die älteste Stadt Luxemburgs.
hübsches Dorf auf dem Ferschweiler Plateau mit römischem Weihetempel (Reko), romantischen Felsenweiher und Naturlehrzentrum Teufelsschlucht
in Otrang: römisches Landgut mit Villa etwa 5 Kilometer nördlich Bitburg. Immer wieder wurden Baureste gefunden, aber erst die 1825 beim Pflügen mehr als nur Reste eines römischen Mosaikbodens entdeckt. Ein Anlaß für archäologischen Grabungen, und die Ergebnisse sind sehenswert. Die Häuser allerdings wirken überhaupt nicht römisch, sind ja auch biedermeierlich und waren nur für den Schutz der wertvollen Römerböden gedacht. Die rechteckige Anlage war von einer Mauer umgeben, die eine Herrenvilla mit 66 Räumen, mit schönem Säulengang und Ecktürmen, Badeanlagen, kostbaren Mosaikfußböden und aufwendiger Hypokaustenheizung sowie einen Wirtschaftshof mit neun kleineren Gebäuden sicherte.
Kneippkurort mit der guten Möglichkeit, dampfende Füße in den Kneipptretbecken das Kurparks zu kühlen. Vorher aber sollte man sie wirklich zum Dampfen bringen. Eine Wanderung in das waldreiche Gebiet des Kermeters oder entlang am Obersees mit dem Dorf Einuhr
an der Mündung des Enzbachs - ein architektonisches Feuerwerk an der Straße der ländlichen Kultur: viele Bauernhäuser aus 18./19. Jh., eine alte Wassermühle (1781), Herrenhaus Laeis (1789)
Vom alten Dorf sieh man so gut wie nic hts mehr. Droben (800m über dem Ort) im Westwallmuseum erfährt man dazu einiges und viel über das einstige Panzerwerk Katzenkopf. Wo die Prüm sich durch einen Sandsteinriegel bricht, kann man sich mit geilen Stromschnellen anfreunden. Riesige Gerüste aus Hopfenstangen sind keine Täuschung sondern exotische Aktivitäten im Weinland
kleinste Stadt in Rheinland-Pfalz mit 1.178 EW (2003) auf 4,62 km² in 275 m ü.NN. in der Kyllburger Waldeifel
erstermals erwähnt im Jahre 800;
Von der Namen gebenden Burg ist nur noch ein wuchtige Wehrturm erhalten, der Anfang 20. Jh., ein neues Dach mit Aussichtsplattform erhielt, allerdings von der Stadt verkauft wurde.
ehem. Kloster St. Thomas mit romanische Klosterkirche (13./ 16.Jh.), barockem Klostergebäude und sehenswerter weitläufiger Gartenanlage.
Wasserburg Seinsfeld - Anlage des 17. Jh. anstelle Vorgängerburg, Hof nach Süden offen, umlaufender Wassergraben von angeblich 6 m Tiefe, Privatbesitz
Lünebach - Eifelzoo mit Schmalspurbahn
Malberg
In Malberg am Talhang steht ein barockes Schloss (18. Jh.), für das sich nicht nur Makler interessieren.
Stadt;
Niederburg, 1133 erstmals urkundlich erwähnt, Stammsitz der Grafen von Manderscheid,
seit 1618 unbewohnt, seit 1899 im Besitz des Eifelvereins. Sie bildet heute zusammen
mit der Manderscheider Oberburg eine eindrucksvolle Kulisse für das alljährlich
am letzten Wochenende im August stattfindende Burgenfest mit Ritterspielen.
Eifelstädtchen mit rund 2.000 EW, trotz großer Zerstörung durch Brand (1818) und Krieg (1944) ansehnlich und mit vielen verwinkelten Gassen und der Neuerburg (12. Jh. erste Erwähnung), Pfarrkirche (1492/1560) auf hohem Fels
Stadt und Lufkurort mit etwa 6.000 EW (2000) an der wilden Prüm in der Schneifel;
721 Benediktinerabtei - zerstört im 30jährigen Krieg, Klosterkirche (1727) als zweitürmige barocke, reich ausgestattete Basilika
Dorf; nahe die teils rekonstruiert Ruine Prümerburg auf steiler Sandsteinklippe,
deren Anfänge zwischen 8. und 13.Jh. tendieren (wie das?); 1337 erstmals
erwähnt, 1658 abgebrannt. Den fünfeckigen Bergfried, Teile des Palastes
und einen Keller sieht man aber noch. Sanierung um 2005.
Die Prüm verlockt zu Wildwassereskapaden.
Schönecken - Burg Schönecken
mitten im Ort die Burg Rittersdorf - ein Wasserschloss, 1263 esrmals urkundlich erwähnt, mit prachtvollem Renaissancetor, Wohnturm (1290, 25m),spätgotischer Palas
gewaltiges Kleinod: Schloss (1733) mit bedeutendem älteren Torhaus,
als Johanniterkommende, heute privat;
Das Chateau im Westen ist bereits im Luxemburgischen Vianden.
Burg Falkenstein (12. Jh., zerstört 1679) an einem Steilhang der Our, die sich hier mit einer Doppelschleife eingrub. Parkplatz Weiler Waldhof und 15 m und Minuten laufen. Bestürzende Aussichten.
- Urlaubsort, im stilvoll restauriertem Ortskern Wohnhäuser aus 16./17. Jh.
Gemeinde mit 833 EW (2003) auf 926 ha im Tal der Nims, in waldreichen Umgebung des Naturparks. Arbeiten im Großherzogtum Luxemburg lohnt sich. Es gibt hier doppelt so viel Schnapsbrenner wie Bäcker und Metzger zusammen.
wo die Our in die Sauer mündet, die dann weiter zur Mosel gluckern. Von der Grenze ist nicht viel zu spüren. Hinter dem Fluss führt ein schöner Radweg nach Vianden.
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im Kreis:
Affler Alsdorf
Altscheid Ammeldingen Arzfeld
Badem Balesfeld Bauler
Baustert Beilingen Berkoth
Berscheid Bettingen Bickendorf
Biersdorf Biesdorf...