Von Bad Münster am Stein bis zum Kurbereich von Bad Kreuznach reihen sich am romantischen Tal der Nahe die Gradierwerke, so dass die Luft auf drei Kilometer Länge salzig wie eine Nordseebriese riecht - hier ist das größte europäische Freiluftinhalatorium. Und dann noch der Nahewein: Die unterschiedlichen Böden, das vielfältige Mikroklima und Weinlehrpfade wie der Weinwanderweg Mittlere Nahe, die dann vor allem im Herbst zu Weinwanderungen einladen: Riesling, Weißer Burgunder oder Spätburgunder...
Geheimtipp: Rotenfelsgebirge an der Nahe, Felsbiotop und steilste Kletterwand nördlich der Alpen.
Die Altenbaumburg im Alsenztal war anfangs nur aus altem Baumholz - eine Blockhütte, ein Nest im Bam vielleicht. Heute ist sie eine Ruine wie die Ruine Treuenfels.
Am Rheingrafenstein, einem steilen Felsen, mündet die Alsenz in die Nahe. Südlich der Nahe gab es im Mittelalter zwei geschichtsträchtige Burgen. Auf der Ebernburg wurde 1481 Franz von Sickingen geboren, der später dem Reformator Ulrich von Hutten Zuflucht gewährte; östlich daneben wohnte ein Rheingraf vom Stein. Spanier eroberten 1620 die Burg und Franzosen sprengten sie 1688.
In Sobernheim, dem jüngsten Bad Deutschlands, finden naturgemäße Ganzheitsbehandlungen statt. Hier kann man seine Füße sogar auf einem Barfußpfad verwöhnen oder abhärten, was manchen Wanderer an ferne Kinderzeiten erinnern wird. Eine Wohltat für die Sinne!
- Burg Sponheim
- Burg Dalberg
- Burg Montfort in Duchroth-Oberhausen
Burg Gutenburg
Weindorf an der Alz
Die Kyrburg und die Ruine Koppenstein werden wegen ihrer Aussicht gerne besucht.
kleiner sehenswerter Ort, berühmt durch den Meisenheimer Barockstil. Prachtvoll die Rathausportale des Rathauses (1517) mit den aufwenigen Türen, die sich ähnlich an vielen Häusern der gut erhaltenen Altstadt finden lassen. Viel Fachwerk, Stadtmauer gut erhalten; vom ehemaligen Schloss der Herzöge Pfalz-Zweibrücken blieben Schlosskirche (Gotik) und Herzog-Wolfgang-Haus.
ist Ergebnis typischer Sprachschluderei, nachdem um 1200 zu Füßen der Neuen Baumburg der Ort entstand. Vom Schlossberg mit der Ruine Richtung Süd bis West geschaut, erkennt man die gletscherfreie Rheinhessische Schweiz.
Burgruine Schloss Böckelheim südlich der Nahe, um 1000 erbaut, 1105 kaiserliches Gefängnis (in dem man Kaiser Heinrich IV. gefangen hielt), Reste der Ringmauer und ein Turm sind erhalten
Wo der Glan in die Nahe mündet, thronen die restaurierten Reste des Klosters Disibodenberg, das 675 von einem irischen Mönch namens Disibod gegründet wurde. Im 12. Jahrhundert besuchte hier ein Mädchen die Klosterschule, das später als Hildegard von Bingen berühmt wurde - Museum.
Weinort am Rhein, vor dem Rheingaugebirge mit Tausenden Gelegenheiten zum
Weintrinken, doch vorher unbedingt die gigantische Brömserburg (12. Jh.)
aufsuchen und umgebende Burgen und Ruinen ohne Endeerkunden. Oder lieber die alten
Adelshöfe? Am einfachsten die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung
Das Niederwalddenkmal ein wenig rheinab erinnert an das Kaiserreich
Schmidtburg - gigantisch. Da muss ich hin!
Fachwerkstadt mit rund 10.000 EW und 3 nenneswerten Burgen: Restburg Gollenfels (12.Jh.), Stauferburg (12.Jh.) auf dem Pfarrköpfchen, die Stromburg (1116 erste urk. Erwähnung) mit erhaltenem Bergfried (33m) und Palas aus der Gründerzeit. Auf der Stromburg wurde der deutsche Michel geboren, wirklich!
Bei Waldböckelheim erheben sich die Reste der um 1000 erbauten Burg Sponheim. Der Wohnbergfried (um 1200) gilt als eines der bedeutendsten mittelalterlichen Profandenkmale des Rheinlandes. Südlich der Nahe stand das etwa zur gleichen Zeit erbaute Schloß Böckelheim, in dem Kaiser Heinrich IV. 1105 gefangen war. Ein Turm und Reste der Ringmauer sind noch erhalten.