Hier im Hohen Westerwald hat das Kreisgebiet mit 656 m auch seine höchste Erhebung. Der Westerwald reicht allerdings über die Kreisgrenzen hinaus. Geologisch ist er ein Teil des rechtsrheinischen Schiefergebirges zwischen Rhein (Kreis Neuwied), Lahn und Sieg (Kreis Altenkirchen).
Wer sich in den Westerwald verliebt hat, kann sich von hier aus erheben und von oben leidenschaftlich auf ihn stürzen oder besser segeln oder gleiten lassen.
Dorf mit traditioneller Töpferstube, in der man auch erfragen kann, was die Töpferei mit Eulen zu tun hat. Die Alpenröder wollen noch höher hinaus und haben in weiser Weitsicht auf den Gräbersberg errichtet. Dem kann man sich nur anschließen.
Stadt und Höhenluftkurort mit Kneipp-Heilbad, aber auch Naturbad im Basaltpark (ehemals Steinbruch), in dem man die unterschiedlichen Säulenaufschlüsse bewundern kann. Wildpark; rundum Pisten und Loipen für Wintersportler.
Ort im Osten des Dreifelder Weihers, auch Seeweiher genannt. Dieser See ist mit 123 ha größter der mutig als Westerwlder Seenplatte bezeichneten Gruppe, zu der noch der Brinkenweiher, Haidenweiher, Hausweiher, Hoffmannsweiher, Postweiher und der Wlferlinger Weiher gehren. Gegenüber Dreifelden, also am Westufer des Seeweihers, liegt Seeburg zwischen zwei eiteren Tümpeln - mit gut erreichbaren Campingplatz. Fast ein Geheimtipp.
Sporkenburg
War es nicht Dr. Blindfowl, der dieses Tier entdeckt, bschrieben und katalogisiert hat? Die Enspel-Maus rückte 1994 zwar den Ort ins öffentliche Bewußtsein, ließ aber deren Entdecker relativ im Dunkel. Bescheidenheit? Oder wars der Schweizer Hinterbringer?
gut erhaltene Altstadt mit barocker Schlosskirche und ehemaliger Franziskaner-Klosterkirche,
schöne Giebel- und Fachwerkhäuser am Markt, dem Renaissancehaus Zur
Krone (Anfang 17.Jh.), etwas abgehoben das ehemalige Residenzschloss der Grafen
von Saynn, besonders empfehlenswert aber der Burggarten mit Landschaftsmuseum
Westerwald und historischen Bauernhäusern, Handwerk und ergänzender
Ausstellung.
Am stark gewundenem Nistertal entlang tourt man auf eindrucksvolle Wanderwegen
in die Kroppacher Schweiz.
wo die Nister nestelt, die freundlichere Schwester von Lore, die Hohe Ley zum besteigen der schroffen Schönheit geradezu einlädt, findet man auch hübsches Fachwerk und fachliches Gastwerk.
Feriengebiet Kroppacher Schweiz
Schlichtes Dorf mit beachtenswertem Rathaus (1741) im Fachwerkstil, Eingang mit bunten Schnitzereien versehen, drinnen gar mit Betstube (1741) - bete oder arbeite.
Luftkurort an der Wied, am Basaltkegel (324m) mit Blick bis in die Rheinebene
"Hauptstadt" des Hunsrück mit nicht mal 1.500 EW (2008) auf 9,07 km² in 290m ü.NN.
- Neues Schloss (1708/13) mit Hunsrück-Museum
- Schinderhannes-Turm. Hier wurde Räuberhauptmann Johannes Bückler vor seiner Hinrichtung (1803) gefangen gehalten.
am Wiesensee, der 1972 angelegt und zum Freizeitparadies entwickelt wurde
Wehrkirche in markanter Berglage des OT Neukirch mit gotischem Chor (14.Jh.)
in der Kroppacher Schweiz, Wandern und Radeln über den Naturpfad bis zum Weltende
kleines Dorf mit Besucherbergwerk(ehemalige Spateisengrube) und Ausstellung, auch Motorradmuseum
Kleinstadt mit Stammburg der Grafen von Leiningen-Westerburg (Privatbesitz) und Eisenbahnbrücke (1906) - 267 m langes und bis zu 31 m hohes, nicht mehr befahrenes Denkmal.
weiterhin zum Kreis gehörend: Alsbach
Arnshöfen Astert Atzelgift
Bannberscheid Bellingen Berod
Berzhahn Bilkheim Boden
Borod Brandscheid Breitenau
Bretthausen...
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