Kreis zwischen Eifel und Westerwald

Alken

Weinort an der Untermosel
Burg Thurant bzw. Thurandt (um 1200), die frühzeitig zwei Besitzer - die Erzbistümer von Köln und Trier - hatte und daher auch zwei runde Bergfriede. Sie steht auf einem breiten Bergsporn aus Schiefer, der steil zur Mosel abbricht und in sonnigen Lagen Weingärten trägt. Anfang 20. Jh. wurde die Stark ruinöse Burg wieder aufgebaut und Privatbesitz

Bendorf

Stadt mit rund 17.500 EW (2007)

Brodenbach

Ehrenburg (12. Jh.) mit wehrtechnisch interessantem Rampenturm, in dem sich Kononen hochziehen ließen

Einig

Mauerwerkreste eines Römer-Castells

Hatzenport

Burg Bischofstein

Kobern-Gondorf

Niedernburg; Oberburg mit romanischen Resten, unter anderem die bedeutende Matthias-Kapelle
Ruine der Burg Kobern im Sichtbereich;
Abteihof St. Marien mit ältestem Fachwerkhaus Deutschlands (1320/21)

Münstermaifeld

vor der Burg Eltz, großes Kleinod in Münstermaifeld

Burg Eltz, 1157 erstmals erwähnt (Rudolph von Eltz), fast vom Eltzbach umschlossen auf ovaler Felsplatte, 1333 belagert der Kurfüst von Trier die Burg, bis die Eltzer schließlich 1354 Frieden erhalten, indem sie zu Lehnsherren der "eigenen" Burg wurden. Erst nach französischer Herrschaft (1795/97) erhielten sie die märchenhaft turmreiche Burg zurück und behielten sie bis heute. Einigkeit macht stark.
Burg Trutzeltz

Ochtendung mit Burg Wernerseck

Rhens

Stadt mit eigener Mineralwasserversorgung;
Im Mittelalter strategisch interessant im Vierländereck der Kurfürsten von Köln, Mainz, Trier und der Pfalz gelegen. Ein rechter Ort für Zusammenkünfte von Erzbischöfen und Kurfürsten, für Besprechungen und Wahlen von Königen. Die erste Krnungswahl fand hier 1346 in einem Baumgarten statt: Karl von Bhmen wurde als Karl IV. zum römischen König und deutschen Kaiser gewhlt. Er verfügte später die Erstellung eines "steynen Gestuels" in Rhens und dessen immerwärende Erhaltung. Auf diesem Königsstuhl sollten sich die deutschen Könige ihrem Volk vorstellen. Ruprecht von der Pfalz war 1400 der letzte hier gewhlte König. Nach ihm wurden die Könige in Frankfurt gewhlt, hielten auf ihrem Weg zur Krönung immerhin in Rhens an, um sich auf dem Stuhl zu setzen und vor dem Volk den Treueeid zu leisten.
1795 wurde der Königsstuhl von Franzosen zerstört, 1842 durch den Baumeister Lassaulx an anderer Stelle wieder aufgebaut. Nostalgisches Umfeld für weitere Bürgermeistertreffen.

Siebenbach

am höchsten Berg der Hohen Eifel (747). In Siebenbach haben die Bergriesen das zählen gelernt. Natürlich nannten sie ihren Hausberg Hohe Acht.

Virneburg - Burg Virneburg

Winningen bei Koblenz - 136 m hohe Autobahnbrücke

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