und die Teverener Heide

Die Teverener Heide ist mit 450 Hektar das größte Naturschutzgebiet im Kreis Heinsberg. Sie hat landesweite Bedeutung.Bis fünf Meter mächtige nacheiszeitliche Binnendünen, sandigen Böden mit Kiefernwäldern, feuchtere Standorte mit Heidemoore, Vielfalt durch die ehemaligen Ton- und Sandgruben mit Trockenrasen und Feuchtheiden - die richtige Biomasse, in der sich gern neue Saurierarten entwickeln und selten wieder entdecken lassen.

Erkelenz

Stadt mit etwa 43.200 EW (2005) auf 117,35 km²
966 erstmals urkundlich in einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto des Großen erwähnt, aber bereits viel früher besiedelt. Im OT Kückhoven befindet sich ein aus Spaltholz in Blockbauweise errichteter Brunnen - das wohl älteste erhalten gebliebene Holzbauwerk der Welt. Errichtet durch Bandkeramiker nach Plänen von Alian I.

Gangelt

Stadt? Rund 12.000 EW (2007) und die Überreste mittelalterlicher Befestigungsanlagen scheinen das zu bestätigen. Auf 48,73 km² in 72 m ü.NN., umgeben von plattem Acker- und Grünland auf weiten Lößflächen, mit den abwechslungsreichen Tälern von Rodebach und Saeffelbach, typischen Bruchwäldern und grenzüberschreitender Naturschutzarbeit will man Landwirtschaft mit Naturschutz vereinbaren - Ökologie durch Segelfliegen und schottische Hochlandrinder (?).
ursprünglich:
Von einer Burg, die wohl bereits im 14. Jh. bestand, ist der Bergfried erhalten geblieben, in dem ursprünglich auch Gemächer untergebracht waren. Die St. Nikolaus-Kirche (15. Jh.) in leicht erhöhter Lage prägt die Silhouette der Stadt weithin. Die Straßen biegen sich noch immer um das Zentrum von Freihof und Kirche, erinnern an den Verlauf der steinernen Stadtmauer mit insgesamt 13 Türmen, die Gangelt seit dem 14./15. Jh. umgeben hatte. Von den ehemals vier Turmtoren blieben das Heinsberger und Bruchtor erhalten. Das Sittarder Tor wurde 1818 abgerissen. Die Burg war in die Stadtbefestigung integriert.
ungeraten:
Das Alte Rathaus steht seit Anfang 19. Jh. am rechteckigen Markt, wo vorher das Uralte Rathaus stands. Wie sieht dieser alte Marktplatz (12.Jh.) heute aus und wo ist da neue Rathaus?
historische Windmühle

Selfkant

westlichste Gemeinde Deutschlands mit rund 10.000 EW (2005) auf 42,08 km² in 51 m ü.NN.;
auf drei Seiten von der niederländischen Grenze umgeben, gehörte das Gebiet nach 1949 zu den Niederlanden und ging erst 1963 an Deutschland zurück.
Bei einer Fahrt mit der historischen Selfkantbahn ist fast alles wie früher: die Dampflokomotive, der Wasserkran für den Lokvorrat, die Personenwagen mit hölzernen Bänken, die Fahrkarten aus Pappe, die Fahrpreise und die Währung, die Uniformen der Schaffner und das vertraute Läuten vor Bahnübergängen. Die Bahn bewegt sich also doch! Jedenfalls jeden Sonntag von Ostersonntag bis Ende September zwischen Schierwaldenrath und Gillrath.

Übach-Palenberg Stadt mit rund 25.000 EW (2008) auf 26,12 km² in 100m ü.NN.
Passend dem einstigen Steinkohlerevier ist heute das Carolus-Magnus-Zentrum für Umwelttechnologie hier zu Hause. Die beiden Gemeinden Übach und Palenberg schlssen sich nach Ende der Kohleförderung zu einer Stadt zusammen.

Waldfeucht - hat rund 9.500 EW (2004) auf 30,27 km² und hist. Windmühle

Wegberg - hat rund 28.500 EW (2004) auf 84,33 km²

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