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Bad Münstereifel

Stadt mit 18.760 EW (2002) auf 151 km² in 434 m ü. NN. in schöner überwiegend bewaldeter Nordrand der Eifel im Tal der Erft. Der Michelsberg (588 m) ist höchster Berg im Stadtgebiet.
Bad Münstereifel ist seit 1974 staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad

sehenswerte Innenstadt

Ein ansehnlich mittelalterliches Kleinod mit vollständig erhaltener Stadtmauer.

Buchtipp:
Im Dunkel der Nacht - Sagen und andere merkwürdige und unheimliche Geschichten aus Bad Münstereifel und Umgebung, gesammelt von Sophie Lange ISBN 3-933608-42-2

zugehörige Stadt-/Ortsteile:
Etwa die Hälfte der Einwohner lebt im Kernort, die übrigen in Arloff Bergrath Berresheim Effelsberg Eichen Eicherscheid Ellesheim Esch Eschweiler Gilsdorf Hilterscheid, Hohn Holzem Honerath Houverath Hummerzheim, Hünkhoven, Iversheim, Kalkar, Kernstadt Kirspenich Kolvenbach, Kop Nück, Lanzerath Lethert Limbach Lingscheiderhof Mahlberg Maulbach Mutscheid Neichen Nitterscheid Nöthen Odesheim Ohlerath Reckerscheid Rodert Rupperath Sasserath Scheuerheck Scheuren Schönau Soller Wald Willerscheid Witscheiderhof

Blankenheim

historisches Ahrstädtchen mit Ahrquelle und hoher Burg, Wildenburg mit Burgsiedlung Reifferscheid.

Hellenthal

Wildgehege, Wandern am Eifelsteig entlang der Staumauer durch das Oleftal in Richtung Dedenborn.

Mechernich

Stadt mit rund 27.600 EW (2007)

Burg Satzvey: gotisches Burghaus (1391, Heinrich von Wasserburg Satzvey in Gemeinde Mechernich, Nordrhein-WestfalenKrauthausen), Doppelturmtor (1485, Heinrich von Melre) wohl unter marketingtechnischen Aspekten; 1794 durch Napoleon an Freifräulein Johanna v. Gymnich, deren Nachfahren noch heute das Schloss besitzen und für gute Stimmung in den alten Räumen und Höfen sorgen und angemessen Einlass gewähren. Ritterkämpfe, Gastmahle, Hochzeiten...
Burg Zievel in Mechernich
Burg Veyenau in Obergartzen

Schleiden

mit rund 14.500 EW (2004) auf 122,09 km² zwischen 291 - 620 m ü. NN im Naturpark Eifel;
Die Kreisstraße K7 führt quer durch den Truppenübungsplatz Vogelsang und ist nur für die touristische Nutzung freigegeben - einfach mal bissel mit üben.
Ortsteil Olef - was ist eine Olef doch gleich? Der Dorfbach, der weibliche? Der Wohnstandort mit historischem Ortskern dürfte eine der ältesten Pfarreien der Eifel sein, allerdings erst 1252 urkundlich erwähnt. Das weitgehend geschlossene Ortsbild wird bestimmt von der spätgotischen Pfarrkirche und den zweigeschossigen Fachwerkbauten, die nach 1697 entstanden sind. Der Kirchhof ist noch wehrhaft ummauert. Der Dreiecksplatz entstand erst nach einem großen Brand (1697) an einer ehemaligen Durchgangsstraße. Nord- und Westseite des Dreieckplatzes sind mit traufenständigen Fachwerkhäusen bebaut, während die Häuser in den Nebenstraßen freistehend und giebelständig sind. Aus der weniger geschlossenen Ostseite des Platzes ragen der zweigeschossige massive Pfarrhof (1880) und die ehemalige Schule (1840) hervor.
Ab 16. Jh. gab es hier eine Eisenhütte.
Die Urfttalsperre (1900/1905) ist die älteste Talsperre der Eifel.

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