hoher Blickfang - das Hermannsdenkmal

Das Lipperland zwischen Teutoburger Wald und Weserniederung bzw. um Detmold/Lemgo ist schon echt lippisch, obwohl die Lippe hier allenfalls den Südwesten tangiert. Da gibt es eher einen herrschaftlichen Bezug auf jene von der Lippe, zu deren Besitz auch das Lipper Bergland zählte.

Augustdorf - 10.168 EW (2001)

Barntrup

Städtchen mit 9.651 EW (2001) im Begatal mit den landestypischen Fachwerkhäusern;
Schloss Barntrup am westlichen Ortsausgang, Türme mit welschen Hauben, reich verzierte Utluchten und Portale, 1588 fertig gestellt. Der erste Besitzer Söldnerführer Franz von Kerssenbrock konnte diese Pracht nicht mehr erleben.

Blomberg

Stadt mit 17.622 (2002); 180m ü.NN. zwischen Teutoburger Wald und Weser
Lippische Gründungsstadt;
sehenswert:
- historische mittelalterliche Altstadt mit Stadttor, Rathaus (1587);
- Stadtwald
- Burg Blomberg (1562/69), mit bunt verzierten Fachwerk-Obergeschoss, Hotel
Ortsteile:
Kleinenmarpe, Maspe, Mossenberg, Reelkirchen, Siebenhöfen, Tintrup, Wellentrup, Wöhren, Istrup, Höntrup

Dörentrup

8.824 EW (2001)

Extertal

13.227 EW (2001), Burg Sternberg

Horn-Bad Meinberg

Stadt und Krone des Lipperlandes im südlichen Teutoburger Wald und im Naturpark Eggegebirge gelegen; aus 16 Ortsteilen bestehend.
Horn wurde bereits 1248 zur Stadt erhoben, ist eine der ältesten Städte des Lipperlandes.
Staatsbad Meinberg ist seit dem 17. Jh. in ärztlichen Schriften genannt. Mit seinen natürlichen Kurmitteln - Schwefelmoor, Kohlensäure und Mineralquellen - zählt es zu den bedeutendsten Heilbädern Deutschlands.
erholsam auch:
Leopoldstal, Kempenfeldrom. Velmerstot, Beile und Billerbeck, Bellenberg sowie der staatlich anerkannten Luftkurort Holzhausen-Externsteine.
erbaulich:
Burg (13. Jh.),spätgotische Pfarrkirche (15. Jh.), Rathaus (1866), überreste der mittelalterlichen Stadtmauer mit Wehrturm (Eulenturm), barocker Kurpark (1766) mit dem Brunnentempel (im Stadtwappen)
herausragend:
die Externsteine eine bis zu 37,5 m hohe Gruppe aus 13 Sandsteinfelsen, heidnische und germanische Kultstätte, später christliche Kapelle (um 1100) mit Deutschlands ältest erhaltenes Steinbild (Kreuzabnahme) www.externsteine.de
Außer Wandern sind im gesamten Gebiet viele sportliche Aktivitäten möglich.

Kalletal - 15.786 EW (2001),

Lage - Stadt mit 36.157 EW (2001),

Leopoldshöhe

Stadt mit 16.396 EW (2001) . Hätte es keinen Leopold gegeben, hätte auch die Höhe nicht danach benannt werden können und die Stadt gäbe es gar nicht. Früher beherrschte der Adel den Ort, heute - ein Webmaster etwa?

Lügde

Fachwerkstädtchen mit 11.500 EW (2005) auf 88,62 km² in 105 m ü.NN..
784 feierte hier Karl der Große sein erstes Weihnachtsfest in (Nieder)Sachsen. Und er kam nicht mit leeren Händen, sondern baute eigenhändig (allein?) eine Kirche und bezahlte die Zeche - ohne Wahlkampfthema.
sehenswert:
- historischer Stadtkern einer mittelalterlichen Stadtanlage nach lippischem Planschema
- frühklassizistische Fachwerkhäuser
- eine 1000-jährige Linde
gebräuchlich:
Kopromissbereitschaft verrät das Osterrad vor der imposanten St. Marien. Noch wird es nach altem germanischen Brauch jeden Ostersonntag angezündet und ins Tal gerollt.
weitsichtig: Köterberg, 497m ü.NN

Oerlinghausen

- Stadt mit 17.435 EW (2001);

Archologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen: Hausbau und Lebensweise in vor- und frühgeschichtlicher Zeit.

Schieder-Schwalenberg

Doppel-Städtchen mit rund 9.500 EW (2005) auf 60,04 km² in 200m ü.NN..
Schieder ist staatlich anerkannter Kneipp-Kurort einer mittelalterliche Stadtanlage am Hang des Burgberges. Einladendes ist das Barockschloss mit Park, einst Sommerresidenz der lippischen Fürsten
anbei der Emmerstausee mit Wassersportmöglichkeiten;
Schwalenberg ist eine alte Fachwerk- und Ackerbürgerstadt, Stammburg der Grafen von Schwalenberg (13.Jh., Burg), Künstlermagnet mit Künstlerklause und Schwalenberger Malkasten (Hotel);

Schlangen

8.917 EW (2001) mit seinen Ortsteilen Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck,
am Rande der sandigen Senne weitläufig durchzogen von Heide und KiefernWäldern, bis zum Südhang des Teutoburger Waldes mit herrlichen Fichten- und Buchenbeständen reichend - also Natur pur. Dazu gehören Wiesen, Bäche, liebliche Täler, enge Schluchten, Lerchenspornsteppiche, Aussicht vom Bauernkamp bis weit ins Sauerland.
sehenswert:
Jagdschloß (1597-1599) in Oesterholz, Burgruine (Anf. 11. Jh.) in Kohlstädt;
Kirche von Schlangen mit Fresko der ältesten Christophorus-Darstellung (13. Jh.) von Westfalen-Lippe, erst 1970 unter Putzschichten entdeckt;
Bielsteinhöhle, Hohlsteinhöhle, Lukenloch;
Die Fürstenallee mit über 2,5 Kilometer Doppelreihe alter Eichen (1725) gilt als Krone aller lippischen Landstraßen.
Ein archäologischer Lehrpfad führt zu vorrömischen Hügelgräbern.

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