kreisfreie Stadt mit ca. 189.000 EW und liegt zwischen Münster und Dortmund am äußeren Rand des Ruhrgebiets. Die Verkehrsverbindung durch Eisenbahn und die Autobahnen A1 und A2 sind günstig.
1226 gründete Graf Adolf I. von Altena-Mark an einer Straßenkreuzung den Ort,
der im 14. Jh. zum Hauptort der Grafschaft Mark heranwuchs. An der Lippe gelegen,
ist eine Namensherleitung als "Hafen" oder "Bucht" denkbar.
1469 wurde Hamm Mitglied der Hanse und Gegenspielerin Dortmunds.
Der Dreißigjährige Krieg wirkte sich verheerend aus. Hamm verlor an Bedeutung
und wurde langsam zu einem Verwaltungszentrum und zur Garnisonsstadt.
Der zweite Aufstieg kam erst im 19. Jh im Zuge der Industrialisierung, als die
Lippe schiffbar gemacht wurde.
Der Zweite Weltkrieg zerstörte viele Bürgerhäuser der Altstadt, so dass nicht viele Sehenswürdigkeiten blieben. Zudem ist Hamm eine der flächengrößten Städte Deutschlands und wird auch schmeichlerisch als "größtes Dorf Westfalens" bezeichnet.

[R] Rathaus
[1] Gustav-Lübcke-Museum: nach dem Kunsthändler und Stifter benannte Sammlungen
zu Vor- und Frühgeschichte, Ägypten, Griechenland, Rom, vor allem Plastiken, Möbel und Keramik von der Gotik bis zur Gegenwart.
[2] Lutherkirche
[3] Haus Vorschulze: spätbarockes Haus, heute städtische Kulturverwaltung mit Ausstellungen
[4] Pauluskirche: romanischer Ursprung, mehrfach zerstört und wiederaufgebaut.
[5] Stuniken-Haus: spätbarockes Wohnhaus eines Kaufmanns.
[6] Pankratiuskirche: romanische Baureste, heutiger Eindruck gotisch (Querhaus und Chor), Fresken im Innern
außerhalb des Zentrums
Das Gelände östlich hat eine lange Geschichte, denn auf dem Gebiet
der ehemaligen Zeche Maximilian ist 1984 anlässlich der ersten Landesgartenschau
der Maximilianpark entstanden. Der weithin sichtbare Glaselefant, aus Anbauten
der ehemaligen Kohlewäsche zu einem 34 m hohen Gebäude gefügt, ist Wahrzeichen
der Stadt und freundlicher Orientierungspunkt.
Sri Kamadchi Ampal, Tempel, seit 1989 in Hamm, seit 1997 in Hamm-Uentrop. Die Geschichte des Tempels ist mit der Flucht von Zehntausenden Tamilen eng verbunden.
Schloss Heessen: dreieckige Wasserburg, ursprünglich gotisch, später barock und klassizistisch verändert.
Oberwerries: barockes Wasserschloss.
Bockum Hövel Heesen Herringen Pelkum Rhynern Uentrop