Kreis im nördlichen Ruhrgebiet

Hier hat fast jeder Ort sein Schloss. Schon früh errichteten hier Fürsten und Ritter Burgen und Schlösser, später wurden durch reichere Bürger stattliche Häuser erbaut. Auch Zechenbarone und die Suche nach dem schwarzen Gold haben das Gesicht des Ruhrgebiets gezeichnet. Viel blieb erhalten, vieles wird kulturell genutzt und macht die ergrünte Landschaft erlebenswert.

Herdecke

Stadt mit 25.928 EW (2000), keine Kohle - keine Veränderung. Hat rückwirkend den Vorteil, dass viel historisch Beschauliches mit moderner Lebensqualität verwoben wurde. Ein Perlchen des Ruhgebietes.

Uni Witten/Herdecke

Schwelm

- Stadt mit 30.569 EW (2000)

Sprockhövel

- Stadt mit 26.454 EW (2000)

Wetter

Ruhr-Stadt mit 29.851 EW (2000), mal entstanden um eine Markgrafenburg. Anstelle der Burgruine kamen 1819 mechanische Werkstätten des Industriepioniers Friedrich Harkort - Bügeleisen und eiserne Grabkreuze waren eine lohnende Marktlücke, auch erste Maschinen. Freiherr von Stein wohnte 1784 in der Freiheitsstraße 19 und wurde zum Urvater deutscher Reformen - schnell erarbeitet, klar strukturiert und im Interesse der Nehmenden rasch umgesetzt. Die Interessenlage blieb bis heute erhalten, alles andere veränderte sich deutlich.
Nur wenig erinnert an den alten Pott, viel Grün und neuer Wald und eine schönes Freibad.
Volmarstein: kleine Fachwerkhäuser, Burg und Nachfahren von Raubrittern und anderen.
Wengern. historischer Ortskern, im Pfarrhaus wurde 1845 Henriette Davidis geboren, die das erste deutsche Kochbuch verfasste.

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weiter im Kreis die Städte:
Breckerfeld Ennepetal Gevelsberg

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