Oldenburg wurde 1108 erstmals als "Aldenburg" erwähnt, war
da bereits befestigte Siedlung. Eine weitere Siedlung entstand danach nördlich
der "alten".
1345 erhielt Oldenburg - seit dem 12. Jh. Mittelpunkt der damaligen Grafschaft Oldenburg - zwar Stadtrechte, blieb jedoch jahrhundertelang ein kleines Landstädtchen.
Den Dreißigjährigen Krieg überlebte Oldenburg unbeschadet. In dieser Zeit herrschte Graf Anton Günther mit glücklicher Hand. Nach seinem Tod kamen dänische Stadthalter. Diese nicht sehr glückliche Periode dauerte ungefähr ein Jahrhundert. Dann setzte eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte ein: von 1774 bis 1918 residierten in Oldenburg Herzöge und Grossherzöge (ab 1777).
Der Zweite Weltkrieg verursachte keine baulichen Schäden in der Stadt. Zu meistern waren der massiv herandrängten Flüchtlingsstrom: Die Bevölkerung explodierte in wenigen Jahren um gut ein Drittel (auf mindestens 133%).
[m] Stadtmuseum. In drei miteinander verbundenen Villen aus dem vorigen Jahrhundert Kunstwerke, vor allem Wohnkultur des großbürgerlichen Lebensstils vor dem Ersten Weltkrieg, Gebrauchsgegenstände, Stadtgeschichte.
[M] Markt
[R] Rathaus (1887) an der Westseite des Marktes, im Stil der niederländischen Renaissance
[1] Degodehaus: Fachwerkhaus von 1502 bzw. 1617.
[2] Lambertikirche, ursprünglich gotisch, später mehrfach umgebaut, heute neugotisch wirkend.
[3] Hallenbad, Lambertikirche, Mausoleum
[4] Schloss: mittelalterliche Burg, 1604 durch Graf Anton Günther zum Schloss ausgebaut, war bis 1919 Residenz der Großherzöge von Oldenburg; mehrere spätere Anbauten so die klassizistische Schlosswarte von 1839.
Heute Nutzung als Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte. Alte Meister aus der ehemaligen großherzoglichen Sammlung, Idyllenzyklus von H. W. Tischbein, Kunsthandwerk, Volkskunde.
[5] Augusteum: 1867 im Stil eines italienischen Palazzo errichtet, beherbergt Malerei des 20. Jh. des Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte. Im Nordosten jenseits des Turmes, zu Beginn der Huntestraße, schöne historische Kavaliershäuser für die groherzoglichen Höflinge.
[6] Elisabeth-Anna-Palais am Schlossgarten
[7] Cäcilienplatz: umgeben von Villen früherer Häflinge und Offiziere
[8] Lappan: Glockenturm, ursprünglich von 1468, ehemals zur heute verschwundenen Heilig-Geist-Kapelle gehörig, Wahrzeichen und ältestes Bauwerk der Stadt
[9] St. Peter
Museum am Damm, Damm 40-44: Naturkunde und Vorgeschichte
Oldenburger Kunstverein, Damm 2a: Wechselausstellungen zeitgenssischer Künstler
Schlossgarten, englischer Landschafsgarten vom Anfang des 19. Jh.
Hafenfest Anfang Juni
Töpfermarkt Anfang August
Altstadtfest Ende August
Kramermarkt Anfang Oktober
Lambertimarkt, ein vierwöchiger Weihnachtsmarkt
Uni Oldenburg = Carl-von-Ossietzky-Universität
FH Oldenburg
FH OOW = FH Oldenburg Ostfriesland (Emden) Wilhelmshaven
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