Westlich der Emsmündung bei Pogum gegenüber Emden entstand mit den Meereseinbrüchen zwischen 1362 (Zweite Marcellusflut) und 1509 der Dollart, eine heute fast 100 km² große Meeresbucht, die den über 3 km breiten Dollartmund bei der Landzunge "Punt van Reide" mit der Außenems und somit der Nordsee verbindet. Der Dollart war ursprünglich fast dreimal so groß, wurde aber durch Einpolderungen etwas zurück gedrängt.
Samtgemeinde im Dollartland nahe der Niederlanden, wo der nächster
Ort Nieuweschans (Ostgroningen) ein Thermalbad aufweist;
nach dem Dollarteinbruch 1509 (Cosmas- und Damian-Flut) verschwanden mindestens
30 Dörfer, während Bunde zum Hafenort wurde und erst nach der Einpolderung
wieder an Land ging. Das Schiff im Wappen erinnert noch daran.
sehenswert:
Martinskirche (Romantik), Steinhaus Bunderhee, Wasserschöpfmühle Wynhamster
Kolk (1804), Holländer-Galerie Windmühle
Nordseeheilbad; westlichste und einzige der ostfriesischen Inseln, die
Hochseeklima und ein Wäldchen im Westen aufweist, die Greune Stee.
Im Osten schöne Dünenlandschaft.
vom mittelalterlichen Marktflecken zum staatlich anerkannten Erholungsort
im Zweistromland an den weiten Hammrichen, Flussniederungen, Deichen, Geestflächen,
Wallhecken und am Filsumer Hochmoor, in reizvoller Umgebung also.
In Burg und Festung Stickhausen mit Wehrturm (15. Jh.) ist ein Museum der mittelalterlichen
Regionalgeschichte eingerichtet;
Freizeitanlage Jümmersee mit Campingplatz, Paddel- und Pedalstation
schon weit vor dem im 12. Jh. gegründeten Kloster Barthe, nämlich
in der Jungsteinzeit, war diese Gegen besiedelt. Dieser idyllisch ländliche
Ferienort am Ostfriesland-Wanderweg ist von saftigen Weiden, Kanälen und
Wallhecken umgeben, auch viel Wald (Lehrpfad) - Wandern, Radeln, Reiten
Gut Stikelkamp (15, Jh.), Windmühle Hotland, Kirche in Holtland (Romanik,
13. Jh.)
Feriengemeinde nahe der Emsmündung am Naturschutzgebiet am Dollart
mit ruhigen, beschaulichen Siel- und Warfendörfern, schönen Gulfhöfen
und viel Grün;
Der kleine Sielhafenort Ditzum mit Fischerei wurde schon im 1. Jh. besiedelt.
sehenswert:
kleine Kunstgalerie, Sielhuus, Fischereiausstellung in Ditzum; Bootswerft Böltjer,
Ziegelei Rheins, Galerie Critzumer Schmiede
große Flächengemeinde aus kleinen Dörfchen und einsamen
Höfchen im Land mit Moor und Meer, Schnittpunkt der Deutschen Fehnroute
und Friesenroute "Rad up Pad". In Heitens Haus, einem alten Fehnhaus
gibt es gelegentlich Ausstellungen und bestimmt Hinweise, was ein Fehnhaus auszeichnet
- jedenfalls nicht unbedingt Feen. Fehnland ist gekennzeichnet durch viele Klappbrücken.
Viel Land wurde hier im 18. Jh. durch Trockenlegung gewonnen. wichtig: Emsdeich
bei Terborg und das Emssperrwerk.
Naturschutzgebiet am nördlich gelegenen Wolfsmeer mit weiß blühenden
Seerosen, bedrohten Tierarten und vielleicht auch Meerwölfen.
Fehngemeinde mit 10.300 EW (2002) im Anglerparadies zwischen Moor und Flußmarsch;
1769 wurde 5 Kaufleuten durch den Preußenkönig das Recht beurkundet,
ein neues Fehn anzulegen. Aus morastigem ödland wuchs ein fruchtbar blühende
Gemeinde.
schöne Reihensiedlungen entlang der Kanäle, Klappbrücken wie
die Tobiasbrücke, Wieken; Idasee zum Naturbaden
Fehngemeinde, als Kolonie nach 1800 angelegt, mit Flußmarsch und
Geest, aufgebäumten Wallhecken und Kanälen sowie Mühlen mit Ausstellungen;
bemerkenswert:
Fehn- und Schiffahrtsmuseum
Gemeinde zum Boßeln mit 19 teilweise recht alten Ortschaften in Geest und Moorlandschaft (Neudorfer Moor mit Aussichtsturm), Wald- und Heidegebiet Hollesand mit Ostfrieslands höchsten Gipfel, dem Kugelberg (18 m ü.NN.), kleine Heideflächen, sandige Hügel, buschumsäumte Meeden und die typischen Wallhecken - einige große Flächen sind dabei dem Naturschutz vorbehalten.
mobil:
- 4000 Jahre alter Bohlenweg
- Deutsche Fehnroute
- Schiffsfahrt auf dem Nordgeorgsfehnkanal
sehenswert:
- St. Martins-Kirche mit Ostertor in Remels, Wehrkirche (12. Jh.) mit über 250jähriger Orgel
- Mühlen in Remels, Südgeorgsfehn und Großoldendorf
Freizeitanlage mit Badesee in Großsander
Reiten (Reithalle vorhanden), Angeln, Boßeln, Tennis (Halle oder im Freien).
hübsche Kleinstadt mit rund 16.000 EW (2008) an der Ems
sehenswert:
- historischer Stadtkern mit vielen Häusern aus 18./19. Jh.);
- Sportboot- u. historischer Hafen
- alter Friedhof
- Frone Haus (1660) mit Renaissancegiebel;
- Kirche St. Andreas (1250 - 1300) mit Pfarrhaus (1429) in Stapelmoor
- St. Georgskirche (1230) mit Arp-Schnitger-Orgel (1709 - 1710)
- Friesenbrücke
Campingplatz, beheiztes Freibad mit Riesenrutsche, Wassersport, Tennis
lehrreich:
- Teeseminare
- Organeum - Ausbildungsstätte für Organisten
mobil:
Schiffsausflugsfahrten, Planwagenfahrten durch das Rheiderland, Wander- und Radwege
museal:
Heimatmuseum Rheiderland mit prähistorischer undkulturhistorischer Abteilung
Von Deichen geschützte weite Marsch, zahlreiche Flüsse und Gräben, die grünen Wiesen mit den schwarzbunten Rindern, die Geest mit ihren baum- und buschbestandenen Wallhecken, all das eignet sich vorzüglich für Erholungssuchende, Radwanderer und Angler in Westoverledingen.
Sehens- und erlebenswert:
Alte Sielanlagen in Weekeborg und Esklum, Mühlenensemble in Mitling-Mark, Mühle in Völlenerfehn, Friesenbrücke in Hilkenborg, Freizeitpark "Am Emsdeich" (Grotegaste) mit 84-m-Wasserrutsche, Badestrand, Liegewiesen, Spielplatz, Komfort-Campingplatz, historischer
Dorfplatz mit landwirtschaftlichem Museum.
Museen:
Ostfriesisches Schulmuseum Folmhusen, Sammlung "Omas Küche" (Müllerhaus Mitling-Mark)