Stadt mit rund 30.000 EW auf 68,01 km² in 25m ü.NN. im von Dünen besuchten Marschland an der Weser;
natürlich:
ländlicher Charakter und die Badener Berge
Fischerhude: ehemaliges Bauern- und Fischerdorf, das auf einem Dünenrücken inmitten der Würmme-Niederung liegt, wurde zu Beginn des 20. Jh. nach der Übersiedlung einiger Künstler aus dem benachbarten Worpswede als Künstlerkolonie zum Begriff. Otto Modersohn wird dort mit einem Museum geehrt. Daneben stehen jedoch - anders als in Worpswede - die bis heute von Bauern bewohnten Höfe.
Außerdem erinnern eine romantische Wassermühle und das Heimathaus
an die lange Geschichte.
südöstlich:
Voßberge - ein Dünengelände vom Voß, dem Fuchs, der ohne große Mühe seine Wohnhöhle in den lockeren Sand graben kann. Vielleicht kommt der Name "Fuchsberge" aber auch von den eisenhaltigen, fuchsroten Bodenschichten, die an den Böschungen häufig zutage treten. Der Wind hat die bis zu 7 m hohen Sandberge am Nordufer der Wümme schon vor vielen tausend Jahren gegen Ende der jüngsten Eiszeit aufgeweht. Dort, wo die Pflanzendecke lückenhaft ist, sind die Dünen bis heute in Bewegung.
Am Fuß der Voßberge spaltet sich die Wümme in zahlreiche miteinander verbundene Flussarme, die so genannten Sträks. Die insgesamt mehr als 80 Arme entstehen durch den Stau der Flutwelle, die von der Unterweser her in die Niederung eindringt.
Gemeinde mit rund 15.300 EW
weiter im Kreis: Asendorf
Blender
Dörverden
Emtinghausen
Kirchlinteln Langwedel
Martfeld Morsum
Riede Thedinghausen