Der breite Elbe-Seitenkanal verbindet seit 1976 die Elbe mit dem Mittellandkanal und quert das Kreisgebiet. Etwas spöttelnd wird die 115 km lange Wasserstraße gern auch "Heide-Suez" genannt.
alten Wasserburg mit Turmausblick auf die weiten feuchten Seewiesen, die
anstelle des einst größten Sees der Südheide anlandeten und
zum Touristenparadies für zahlreiche Wiesenvögel wurden. Im Burgmuseum
wird die Geschichte der ehemals an einer schmalen Furt durch sumpfiges Gelände
errichteten Feste erhellt.
Bokeler Heide - 13 km südlichwestlich, ein besonders schönes Fleckchen
Heidelandschaft. Hohe Birken mit weit ausladenden Kronen setzen zauberhafte
Akzente in dem sandigen Gelände; im Spätsommer bilden ihre weißen
Stämme einen herrlichen Kontrast zum purpurrot blühenden Heidekraut.
Dazwischen stehen die schlanke Wacholdersträucher. Die niedrigen Hügel
im Gelände sind bronzezeitliche Hügelgräber.
mit rund 4.700 EW (2004) auf 128,67 km²
Museumsdorf Hösseringen:
mitten in der Hösseringer Heide, seit 1975 angelegt als Haufendorf mit
mehreren Höfen und umliegenden Gärten und äckern - so wie früher
(ab 18. Jh.) Anbau traditionelle Kulturpflanzen wie Buchweizen oder Flachs.
unweit der Platz, auf dem im 16./17. Jh. die Landtage des Fürstentums Lüneburg
stattfanden.