Der Süden des gut bewaldeten Kreisgebietes wird durch den mittelgebirgigen
Solling überzogen, dessen touristische Hauptorte Neuhaus und Silberborn um Besucherzahlen kämpfen. Dabei gibt es gute Hotels, Pensionen und Restaurants. Das Mecklenbruch im Hochsolling bei Silberborn ist das größte Hochmoor (mit Lehrpfad) im niederschlesischen Bergland außerhalb des Harzes. Vom nahen Aussichtsturm ist die Landschaft gut überschaubar. Auch den Hutewald bei Schloss Nienover und den Wildpark mit Waldmuseum (bei Neuhaus) könnte man besuchen...
Gut befahren ist der Weserradweg, der unter anderm über Bodenwerder und Polle führt.
Samtgemeinde Bevern: 6.661 Einwohner
Schloss im Stile der Weserrenaissance mit beachtichem Innenhof, der rechte Rahmen für märchenhafte Events
weiterhin:
- Sommerrodelbahn, fast 1000 m lang, Höhenunterschied von 60m
- Draisinenstrecke Buchhagen-Kirchbrak durch das Lennetal
- Lenne-Freizeitweg von Buchhagen bis nach Vorwohle
- Wesertour mit einem Floß für bis 20 Personen oder Wasserfahrrädern. www.flosstouren.de
- Kletterwand
im OT Kemnade ehem. Gutshof v. Münchhausen mit
- Herrenhaus (1603/09), Geburtshaus des Freiherrn v. Münchhausen, heute Rathaus
- Schulenburg
- Grottenpavillon (1763) mit Jagdzimmer im Berggarten
- romanische Klosterkirche
- Münchhausen-Museum
events:
www.muenchhausen-spiel.de
www.muenchhausen-musical.de
sagenhaft: Burg Plesse
weitsichtig:
Denkmal für Herzog Wilhelm, 223 m ü.NN.
Bodoturm 412 m ü.NN.
Ebersnacken 460 m ü.NN., Ebersnackenturm, höchste Erhebung im Vogler
Königszinne 255 m ü.NN.
Samtgemeinde mit knapp 8.000 EW und Glasmuseum
Flecken mit rund 9.000 EW
OT Grünenplan:
- Glasmuseum, passend da hier ein Werk des Konzerns SCHOTT Spezialgläser produziert. Im
Glasmacherhaus Kirchtalstraße 13 wird die Entwicklung der Grünenplaner Glashütte und des Ortes veranschaulicht.
- Wilhelm-Raabe-Aussichtsturm (15 m) auf dem Großen Sohl (472 m) im Hils
weitere Ortsteile:
Ammensen, Hohenbüchen, Kaierde, Varrigsen
Samtgemeinde mit rund 7.000 EW
Escherhausen ist ein hübsches Fachwerkstädtchen mit besonders alten Prachtexemplaren um den Marktplatz (ab 1580), umgeben von den Höhenzügen
Homburg, Vogler, lth und Hils. Dass hier Wilhelm Raabe (1831) geboren wurde
ist doch bedeutsamer als Goethes Umtriebe in hiesiger Wirtsstube. Das Raabe-Museum
ist doch nicht etwa in der Sperlingsgasse?
1747 wurde in Fürstenberg an der Weser durch Herzog Carl I. von Braunschweig eine Porzellanmanufaktur begründet, die sich zu den ältesten und renommiertesten Porzellanherstellern Europas profilierte.
Das Schloss Fürstenberg im Stil der Weserrenaissance birgt ein Museum mit Exponaten mit dem blauen F, darunter auch doppelt märchenhaftes Porzellans. Denn die Stadt ist Mitglied des Verbandes Deutsche Märchenstraße e.V. Gezeigt wird die Geschichte des Porzellans, Kulturgeschichte und modernes Design.
Das Schlossensemble bietet auch Raum für kulturelle Veranstaltungen. Allein der Treppenaufgang ist eine Kulturveranstaltung für sich und der Blick vom Schloss traumhaft.
Schloss im Stil der Weserrenaissance
Ausgrabungsstätte der Dorfwüstung Schmeessen an der Forststraße zur der B 241 und dem Gasthaus Forellenhof gelegen.
zugehörig: OT Meinbrexen
mit Kloster Amelungsborn
Samtgemeinde mit rund 5.000 EW (2006)
bedenklich:
am Ostende des langen Burgberges ragen zwei steile Kuppen aus mürbem Kalkfel auf, der große und der Kleine Everstein. Hier stand die 1226 erstmals urkundlich erwähnte Stammburg der Grafen von Everstein, von der nur noch wenige Mauerreste zu sehen sind. Die machtlüsternen Braunschweiger Welfen brachten die Burg 1284 in ihren Besitz und enteigneten die Eversteiner 1408 vollends. 1493 wurde die Schrottimmobilie niedergerissen, das Material zum Teil am Schloss Bevern verbaut.
märchenhaft:
Die romantische Freilichtbühne auf der Burgruine im Rotkäppchenland an der Deutschen Märchenstraße.