Die Leine ist der zweitlängste Fluss Niedersachsens,
mit 279 km langen Lauf vom thüringischen Eichsfeld bis zur Vereinigung
mit der Aller unterhalb von Schwarmstedt.
Das Steinhuder Meer
Stadt mit rund 30.000 EW (2009) mit seltener Berühmtheit
Ort im spargeträchtigen Burgdorfer Land am Übergang von sandiger Geest zur fruchtbaren Böhrde (Lössboden, Spargelanbau), südlich vom Wietzenbruch;
Großburgwedel hat einen schönen Marktplatz, gesäumt von stattlichen Fachwerkhäusern, eine spätgotische Kirche mit bunt geschecktem Mauerwerk in Marktnähe. Eine Grafenburg wurde im späten 15. Jh. zerstört.
Stadt mit über 40.000 EW (2008)
bestehend aus den Ortsteilen Alt-Laatzen, Gleidingen, Grasdorf, Ingeln-Oesselse, Laatzen-Mitte, Rethen
Stadt mit rund 43.600 EW (2007)
bestehend aus:
Ahlten, Aligse, Arpke, Hämelerwald, Immensen, Kolshorn, Röddensen, Sievershausen, Steinwedel
Stadt an der Leine mit rund 45.400 EW (2005) auf 357,41 km²
NS Helstorfer Moor:
Wollgras, Rosmarinheide, Glockenheide, der "Fleisch fiessende" Sonnentau, dazu
die Bekassine und die Heidelerche - die Landschaft hat sich vom Torfabbau bestens
erholt, bleibt aber für Ortsfremde tückisches Terrain. Am besten lässt
man es beim Blick von der östlichen Grenze des Naturschutzgebiets bewenden.
Dorthin gelangt man von Negenborn aus auf befestigten Feldwegen. Man geht 1,5
km nach Westen, biegt dann nach Süden ab und erreicht nach 500 m das Moor.
Mariensee:
Klosterkirche der Zisterzienser, monumental mit den schmalen gotischen Fenstern, innen neugotisch ausgestattet, aber auch mittelalterliches Inventar. Die Stiftsgebäude wurden nach Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges neu nach barocken Stilregeln errichtet.
In Eingebung seines Herrn ersang der hier geborene Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-76) sein mahnendes "Üb immer Treu und Redlichkeit" für die armen Seelen der Welt.
Mandelsloh:
Sankt-Osdag-Kirche (12. Jh.), kreuzförmige Backstein-Basilika, Turm aus schwarzem rheinischen Tuffstein, innen alte Wandmalereien, zum Teil noch 12. Jh.
OT Schulenburg: sehenswerte Marienburg mit lebendiger Sammlung und Dokumentation zur Geschichte des Welfenhauses, des Königreichs Hannover und des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg
hat etwa 30.000 EW (2004) auf 159,79 km²
OT Wülfinghausen (nahe Elze) - Kloster am Rand des Osterwaldes, 1236 von
Thietmar von Oderingeroth erbaut. Der in seiner Schlichtheit eindrucksvolle
Bau trotzte jahrhundertelang Brandschatzungen und Verwüstungen. Nach der
Säkularisierung ging das Kloster in ein ev. Damenstift über. Die Schwestern
der Communität Christusbruderschaft sind stolz darauf, Besuchern die Klosteranlage
zeigen zu dürfen. Die Klosterkirche ist gleichzeitig die Dorfkirche Wülfinghausens
und besticht durch altehrwürdige Grabplatten und Epitaphe. Der schlichte
Klostergang erinnert auch ohne Fresken an die Umläufe weltbekannter Domkirchen.
gewandert:
Vom Kloster führt der Pionierweg durch eine landschaftlich reizvollen Kulisse
mit Schluchten und Steilhängen über die Königskanzel bis auf
die Festung Barenburg - keine 8 km.
wohl ziemlich junge Gemeinde mit rund 20.000 EW (2008),
bestehend aus den Orten Altmerdingsen, Dedenhausen, Dollbergen, Eltze, Hänigsen, Katensen, Obershagen, Schwüblingsen
Gemeinde mit rund 29.200 EW (2008)
Wunstorf-Steinhude: Festung Wilhelmstein wurde auf einer künstliche Insel aus Steinblöcken im Steinhuder Meer errichtet. Hier erhielt Scharnhorst seine militärische Grundausbildung. Eine Ausstellung zeigt Waffen, Geschützen und Ausrüstung.
weiter im Kreis:
Barsinghausen
Gehrden
Hemmingen
Isernhagen
Ronnenberg
Seelze
Sehnde
Wennigsen