südwestlich von Hameln
mit den Ortsteilen:
Dehmke, Dehmkerbrock, Egge, Flakenholz, Gellersen, Grießem, Groß Berkel, Grupenhagen, Herkendorf, Königsförde, Multhöpen, Posteholz, Reher, Reinerbeck, Rodenbeck, Schevelstein, Selxen, Wördeholz
in Grupenhagen:
Schloss Schwöpper, Weserrrnaissance, Dreiflügelanlage (1579/1604) mit zwei achteckigen Treppentürmen. Der Garten wurde 1922 barocknah angelegt
Am Süntel nördlich der Hohen Egge (437m).
Nicht ganz so hoch (340 m) ist das Felsmassiv des Hohenstein. Das Naturschutzgebiet um die über 40 m abfallenden Abbrüche aus dem harten Kalkstein des Weißen Jura zählt mit seiner Flora zu den schönsten im norddeutschen Raum. Der Klippenweg ist gut zu erreichen. Von der Teufelskanzel aus hat man einen weiten Ausblick ins Weserbergland, was das erhabene Gefühl für Gerechtigkeit offensichtlich fördern kann. Schon die Germanen hatten hier eine der Frühlingsgöttin Ostara geweihte Kult- und Thingstelle.
Der Blutbach scheint die rechte Einladung zu einem Horrortrip, war er auch mal - im Jahre 782. Damals schlug Herzog Widukind mit seinen Sachsen in der Schlacht am Süntel das anrückende Frankenheer von König Karl.
weitblickend:
Nordmannsturm am Deisterrand (Panoramaweg)
- mit Burg Coppenbrügge
Stadt mit rund 19.500 EW (2008) idyllisch im Wesertal zwischen bewaldeten Höhen, Hameln und Rinteln gelegen.
Im 13.Jh. von den Grafen von Schaumburg gegründet. Der Doppelname geht auf die im Dreißigjährigen Krieg begründete und lange währende Zugehörigkeit zu Hessen zurück.
sehenswert Altstadt:
- Fachwerkhäusern
- Marienkirche
- Münchhausenscher Hof (16.Jh.), Weserrenaissance
weiterhin:
Romanische Dorfkirchen in den Stadtteilen Fuhlen, Großenwieden, Krückeberg, Lachem und Segelhorst, zum Teil mit spätgotischer Malerei
natürlich:
Naturschutzgebiet Hohenstein mit unglaublicher Fauna und grandiosem Weitblick über das Wesertal
sagenhaft:
Hessisch Oldendorf liegt an der Deutschen Märchenstraße. Allein am alten Baxmann und der event:
- Freilufttheater Juli bis September
- Ostermarkt
- Schützenfest im Juni
Barksen, Bensen
Fischbeck: Stift, romanisch, Wandteppich (1583), Kräutergarten
Friedrichsburg, Friedrichshagen, Fuhlen, Großenwieden, Haddessen, Hemeringen, Heßlingen, Höfingen, Klein Heßlingen, Kleinenwieden, Krückeberg, Lachem
Langenfeld:
- Schillat-Tropfsteinhöhle (seit 2004), Riesenbergstraße, Sammlung reg. Mineralien, Fossilien
- größter natürlicher Wasserfall Niedersachsens, 15 Fallhöhe
Pötzen, Rohden, Rumbeck, Segelhorst, Texas, Wahrendahl, Weibeck, Welsede, Wickbolsen,
Zersen: Baxmann-Quelle im Blutbachtal
Gemeinde, staatlich anerkannter Kurort mit Sole-Kurbetrieb, 10.932 EW auf 94,31 km²;
1973 gebildet aus Salzhemmendorf als Ortskern und den Ortsteilen Ahrenfeld, Benstorf, Hemmendorf, Lauenstein, Levedagsen, Ockensen, Oldendorf, Osterwald, Thüste und Wallensen.
1022 erstmals urkundlich genannt.
sehenswert:
Kirche St. Margaretha (1427); Burg Lauenstein im Besitztum der Edelleute von Homburg wurde erstmals 1247 erwähnt. Das Vorwerk wurde die "Knabenburg" genannt.
Ortsteil Hemmendorf liegt an der Bundesstraße 1, der früheren Heerstraße von Aachen nach Königsberg.
In Hemmendorf wurde Gericht gehalten. Die ersten urkundlichen Erwähnungen werden in die Jahre 854 und 997 gelegt. Die Kirche St. Vitus wurde 1166 errichtet. Die kleine Ortschaft Thüste ist vermutlich die älteste Siedlung im Flecken, während in Benstorf bereits Feuersteinwerkzeuge aus der Altsteinzeit gefunden wurden. Vermutet wird, dass Thüste eine Cheruskersiedlung mit dem Namen Tiusti war.
Wallensen - 1068 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt bereits 1351 Stadtrechte
Freizeitpark Rasti-Land
Osterwald: Hüttenstollen, Besucherbergwerk des ältestes Steinkohlebergwerk im ehem. Königreich Hannover mit Museum zu Bergbau und Glasherstellung („Lauensteiner Gläser“)
www.bergwerk-osterwald.de