freundliche Kleinstadt im ländlichen mit 16.000 EW (2003) auf 169
km² in 42 m ü.NN. im Heideland (Bram = Schafginster)
mit den Stadtteilen Albringhausen, Apelstedt, Bramstedt, Eschenhausen, Groß
Henstedt, Groß Ringmar, Hallstedt, Hollwedel, Neubruchhausen, Nienstedt,
Nordwohlde, Osterbinde, Schorlingborstel, Stühren und Wedehorn.
Um 860 Gründung des Kloster Birxinon am Rande der Sture (Bassum) in germanischen
Siedlungsgebiet auf einem Hügel (Kirchplatz) durch Heilige Ansgar, Erzbischof
von Bremen;
Um 1230 errichteten die Grafen von Hoya die Vogtei Freudenburg, aus der bald
der Flecken Freudenberg hervorging. Auch die Ansiedlung Loge liegt in jener
Zeit. Diese 3 Flecken wurden 1896 zusammen geschlossen, woran drei Lindenblätter
im Wappen von Bassum erinnern.
1929 Stadtrechte bei lediglich 3.400 EW, nach 1945 erheblicher Anstieg;
modern zweckmäßiges Ortszentrum, umgeben von den dörflich geprägten
Orten und erholsamen Landschaften aus Feldern, Wäldern und Heideland Bra,
entwickelt. Idyllisch gelegen ist der Campingplatz "Quellental" mit hohen Bäumen,
einem Badesee und einer Gaststätte.
Wedehorn - Streusiedlung mit alter Windmühle und angrenzendem großen
Waldgebiet zwischen Klosterbach und Wedehorner Weg, verlockend gutes Wegenetz
Geestdorf mit rund 16.000 EW (2002) auf 168,55 km²; alte Feldsteinkirche
umgeben von alten Bauernhöfen.
Was ist ein Borstel? Name für einen Igel.
Der südlich gelegene Stemweder Berg hat eine Gipfelhöhe von 178m, nicht eben riesig ober nichtb zu übersehen im weiten Tiefland. Er ist ein lockerer Bruder mit hartem Kern aus mindestens 70 Mio. Jahre alten Kalkstein - ein Dorado für Fossiliensammler (besonders Ammoniten) und Pflanzenliebhaber.
- 1.684 EW auf 48,96 km²
ehemaliges Fischerdorf am nordöstlichen Dümmer, Niedersachsens
zweitgrößten See. Er ist durchschnittlich nur etwa 1 m tief, dafür
rund 12 km² groß und ein Paradies für Wassersportler Seegler
- Boote, Stockenten, Lachmöwen, Kiebitze. Am besten erlebt man die Vogel
weit in den Naturschutzgebieten Dümmer und Hohe Sieben, wo es Aussichtsplattformen
gibt. Ein 18 km langer Deichweg führt rund um den See.
Für Wissbegierige gibt es das Dümmer-Museum.
Ort mit schönen alten Fachwerkhäuserm, stattlichem Amtshaus, Orchideenzuchtbetrieb
1.129 EW auf 14,66 km² mit 4 Schützenvereinen
- 834 EW auf 20,41 km²
- Gemeinde mit 1.504 (EW) auf 25,92 km²;
Stadt an der Sule nördlich vom Sulinger Moor, wo sich früher die Wildschweine gern sulten. Sicherer ist ein Bummel durch die Lange Straße, in der sich die meisten Baudenkmale befinden: Apotheke (1737), Bürgerhäuser (18./19.Jh.), klassizistisches Amtsgericht. 24.500 EW (2002) auf 127,89 km² in 39 m ü. NN.;
Neustädter Moor, bis in die 1880er Jahre Torfabbau, jetzt als Naturschutzgebiet ausgewiesener südlicher Teil des Hochmoors. Die abgetorften Flächen wandeln sich allmählich wieder in eine Moorwildnis um, die vor allem bedrohten Vogelarten Lebensraum bietet. Mit einem Fernglas kann man vom Aussichtsturm aus z. B. Krickenten und Stockenten, Wiesenpieper und Bekassinen beobachten.
nordwestlich baut sich seit rund 280.000 Jahren - heute bis zu 77 m hoch - der bewaldete Kellenberg mit der Bockeler Schweiz auf. An dem Moränenrücken endeten die nordischen Gletscher.
weiter im Kreis: Barnsdorf (Stadt) Bruchhausen-Vilsen
Dickel Drebber DrentwedeEngeln
Eydelstedt Freistatt Hemsloh
Hüde Kirchdorf Maasen
Marl Martfeld Mellinghausen
Quernheim Rehden Schwarme
Siedenburg Staffhorst Stemshorn
Stuhr Sudwalde Süstedt
Syke Twistringen Varrel
Wehrbleck Wetschen Weyhe
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