1302 erstmals als Burgssitz derer von Bartensleben urkundlich erwähnt.
Am 26. Mai 1938 wurde der Grundstein für das Volkswagenwerk auf der Nordseite des Mittellandkanals gelegt, wo später der VW Käfer gebaut wurde.
Die eigentliche Geschichte der Stadt beginnt aber erst 1938. Damals entschlossen
die Nationalsozialisten, ein Automobilwerk und eine Arbeiterstadt am Mittellandkanal
zu errichten. Hier sollte ein Auto gebaut werden, das sich praktisch jeder
Bürger leisten konnte. Im Krieg zerstörten die Alliierten das Werk, doch die
Siedlungen blieben verschont. Der eigentliche Aufstieg der Stadt kam nach
der Whrungsreform 1948 in Schwung. Anfang 1938 hatten die Vorlufersiedlungen
857 Einwohner. 1958 waren es schon 50.000!
Um das Jahr 2000 arbeitet etwa jeder zweite Wolfsburger im VW-Werk.
Oktober 1951 schied die Stadt aus dem Landkreis Gifhorn aus und wurde kreisfrei. 1955 lief der einmillionste Käfer in Wolfsburg vom Band. Dieses Ereignis wurde mit einem juwelenbesetzten Käfer (der Käfer mit der Nummer 1.000.000) gefeiert. In den Jahren des Wirtschaftswunders erlebte Wolfsburg einen enormen Zuwachs durch - vor allem italienische - Gastarbeiter.
1988 wurde Wolfsburg Hochschulstadt (Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel).
1980 wurde die bis dahin befahrbare Porschestraße zur Fußgängerzone umgewandelt und damit eine moderne City geschaffen. Porschestraße-Mitte ist vor allem durch seine Wasserlandschaft und die vielen Sitzgelegenheiten ein reizvoller Ort um sich beim Einkauf ein wenig zu entspannen. Auch die 2001 fertig gestellte "City-Galerie" mit 95 Geschäften befindet sich in diesem Abschnitt der Fußgängerzone.
Der Südkopf wurde 1990 ausgebaut, erhielt die Einkaufspassage Südkopf-Center
- der Form wegen auch "Schiff" genannt. Hier befindet sich auch die Kulturmeile
mit Theater (Architekt Hans Scharoun), CongressPark (ehem. Stadthalle), Planetarium,
Alvar-Aalto-Kulturhaus (Architekt: Alvar Aalto, Finnland) mit Stadtbibliothek,
Kunstmuseum (1994).
[R] Rathaus, 1958 eingeweihtSchloss Wolfsburg, ein Weserrenaissance-Schloss aus dem 13. Jh., erstmals erwähnt
1302 als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben, war namensgebend
für die Stadt. Das Schloss beheimatet das Stadtmuseum und die Städtische
Galerie mit wechselnden Ausstellungen und ist das älteste und kunsthistorische
bedeutendste Bauwerk der Stadt. Es gilt daher als Wahrzeichen der Stadt.
Ansonsten relativ wenig historische Bauwerke.
Allerpark Almke Alt Wolfsburg (Nordstadt) Barnsdorf Brackstedt Innenstadt Detmerode Ehmen Eichelkamp Fallersleben Hageberg Hattorf Hehlingen Heiligendorf Hellwinkel Heßlingen Hohenstein Innenstadt Kästorf Klieversberg Köhlerberg Kreuzheide Laagberg Mörse Neindorf Neuhaus Nordsteimke Rabenberg Reislingen Rothenfelde Sandkamp Schillerteich Steimker Berg Sülfeld Teichbreite Tiergartenbreite Velstove Vorsfelde Waldhof Warmenau Wendschott Westhagen Wohltberg1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) sowie einzelne Grundstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf (alle Landkreis Gifhorn) zur "Stadt des KdF-Wagens" vereinigt, 1945 wurde sie in "Stadt Wolfsburg" umbenannt und 1951 wurde sie kreisfrei.
1972 wurden eingemeindet
vom Landkreis Gifhorn: Stadt Fallersleben mit 12.000 EW und die Gemeinden Almke,
Barnstorf, Ehmen, Hattorf, Hehlingen, Heiligendorf, Kästorf, Mörse,
Neindorf, Sandkamp und Sülfeld
vom Landkreis Helmstedt: Stadt Vorsfeldeund die Gemeinden Brackstedt, Neuhaus,
Nordsteimke, Reislingen, Velstove, Warmenau und Wendschott.
nördlich vom Mittellandkanal, 2000 eröffnet im Umfeld von Sport- und
Kulturstätten:
- Volkswagen-Arena (seit 2002)
- Eispalast, das Heimatstadion der "Grizzly Adams" EHC Wolfsburg,
- BadeLand und Allersee im Allerpark
- phno, das Science-Center nach den Plänen von Zaha Hadid
Stephanuskirche, Architekt: Alvar Aalto
942 erstmals in einer Urkunde König Otto I. als Valareslebo (Besitz
des Valares) erwähnt und damit älteste Teil Wolfsburgs. Besiedlungshinweise
aus etwa 200 v.d.Z., Stadtrechte 1929, seit 1972 zu Wolfsburg;
historischer Stadtkern
Das Schloss, 1547 nahe der Altstadt von Fallersleben erbaut als Witwensitz der
Herzogin Clara von Braunschweig, ist seit 1991 das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum.
In diesem Ortsteil auch das Geburtshaus von August Heinrich Hoffrnann.
In absehbarer Zeit wird im Stadtteil der "Themenpark Landleben" mit einem historischen niedersächsischen Dorf und Gastronomie eröffnet.
1372 erste urkundliche Erwähnung der Burg Neuhaus, einer Wasserburg, seit 1981 im Besitz der Stadt.
planmäßig Stadtgründung um 1130 als östlicher Vorposten
in dünn besiedeltem Gebiet der Wenden als Hauptort für zeitweise 18
Dörfer - mit dem bereits bestandenem Dorf Achtenbüttel - auf dem Vorsfelder
Werder.
1145 erste urkundliche Nennung in einer päpstlichen Bulle als Varesfelt
(waldfreie Stelle an einem Fluss), wo der alter Handelsweg Braunschweig-Salzwedel
die Aller querte.
historische Altstadt mit interessanten Einkaufsmöglichkeiten