Dettum

Gemeinde mit den Ortsteilen Dettum, Mönchevahlberg und Weferlingen seit 1974.
Dettum:
an ehem. Heerstraße unweit Altenau (Dettumer Bruch) gelegenes einstiges Pfarrdorf, 1226 erstmals urkundlich erwähnt als Thitenne. Dettum wurde 1542 "adlig frei". Weiter steht fest, dass es um 1800 hier 32 Kothöfe - machte rund 12 Koter und zig Köter pro Hof.
Eine ertragreiche Gegend auf uraltem Siedlungsgrund: Das bewiesen Fundfragmente frühester bronzezeitlicher Dolchformen.
sehenswerte Bockwindmühle (1863), der Filgensee.
Mönchevahlberg:
Die ersten Siedler waren vermutlich Bauern und Jäger, die sich hier in dem ehemals sumpfigen Gebiet vor Eindringlingen versteckten. Jedenfalls führt ein aufgeworfener Damm geradewegs in sumpfiges Gebiet. 1134 erstmals urkundlich erwähnt als Valeberge, 1528 bereits als Moneke Vahlberge. Da besaßen Mönche des Benediktinerklosters St. Aegidien zu Braunschweig einen Ackerhof. Die Felder am Asserand waren zu allen Zeiten sehr fruchtbar.
Ab 1576 gingen die Erträge des Hofes (heute: Hedecke Hof) zum großen Teil an Studentenfreitische der Universität. Noch heute steht ein dreistöckiger Bergfried mit hohen Giebeln, ein barockes Gebäude sowie die barocke Hofeinfahrt.
Weferlingen:
unregelmäßig und haufenförmig angelegtes Dorf im Tal der Altenau, zwischen Elm und Asse gelegen; 965 erstmals urkundlich erwähnt als Weiverlingi - ein Platz, auf dem sich die Weber trafen oder schwankender Boden?
Von der Burg einer Familie Weferling(en) als die Gründer(?) ist noch ein Doppelwall mit Graben auf dem Barntorfschen Hof zu erkennen.
Eine romanische Kirchen wurde 1944 zerbombt, Neubau 1959. Vermutlich bis zum Dreißigjährigen Krieg soll es noch ein Dorf Klein Weferlingen gegeben haben.

Hornburg

Kleinstadt mit rund 2.700 EW (2007)auf 22,11 km² in 100m ü.NN. am Harz
Stadtrechte wurden wahrscheinlich im 15. Jh. verliehen
1991 Staatlich anerkannter Erholungsort
sehenswert:
Mit dem dicken Turm in einer Mauer erhebensich noch Reste der Burg Hornburg auf dem Bergrücken über der Stadt.
Die Altstadt weist einen historischen mittelalterlichen Stadtkern auf mit dichtem Bestand an Bürgerhäusern des 16. und frühen 17. Jh. auf. Sie liegt als Kleinod norddeutschen Fachwerkbaus an der Deutschen Fachwerkstraße.
- Stadttor mit dem alten Wappen
- Marienkirche (1616)
- Wassermühle und Heimatmuseum

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