Königslutter am Elm

Kleinstadt am Elm mit über 16.000 EW (?)
1150 erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Lutter
Um 1200 Bau einer Wasserburg durch den Herzog von Braunschweig. Unter deren Schutz des entwickelte sich das Dorf zum Marktort.

Die Stiftskirche St. Peter und Paul (1135) im ehemaligen Benedektinerkloster wird auch "Kaiserdom" genannt, weil sie seit Mitte 12. Jh. die Grabstätte von Kaiser Lothar von Süpplingenburg ist. Schöner Kreuzgang im Kirchhof. Die Linde in der Nähe ist so alt wie das Grab und wurde zur unfällbaren Kaiser-Linde.
Um 1400 Verleihung des Stadtrechts.

Für Könige und Kaiser anziehend, auch für zahlreiche Handwerker und Künstler waren die rund 80 Brauhäuser, in denen Ducksteinbier mit ordentlichem Braurecht gebraut, verköstigt oder exportiert wurde. So hatte die Stadt ihr Auskommen, erblühte wirtschaftlich und hielt ihre Bürger bei Laune. Das Bier wurde getrunken, die gediegene Schönheit der Stadt aber blieb.
Ortsteile/Eingemeindungen:
1924 wurde die Dörfer Oberlutter und Stiftlutter in die Stadt eingegliedert
1974 weitere Eingemeindungen - 17 Ortsteile.

Schöningen

Stadt mit rund 12.400 EW (2008) auf 35,36 km² in 125m ü.NN. am Osthang der Elm;
748 erstmals urkundlich erwähnt als Scahaningi (älteste im ehem. Herzogtum Braunschweig);
Im Mittelalter Bedeutung als Königshof und Pfalz ottonische Kaiser.
Solequellen und reiche Salzvorkommen förderten Wohlstand und Wachsum der Siedlung. Die traditionsreiche Saline wurde erst 1970 geschlossen - aus wirtschaflichen Interessen?

14. Jh. Stadtrechte

Schloss (14. Jh.) der Braunschweiger Welfenherzöge an der Ostgrenze ihres Territoriums. Im 16. und 17. Jh. erfolgte der Umbau zum vierflügeligen Komplex im Renaissancestil.
Heute ist das Schloss kultureller Mittelpunkt von Schöningen für Konzerte, Theater, Kabarett, Höfische Kunst?

sehenswerte Innenstadt:
Schöningen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße. Am Markt mit seinen hübschen Fachwerkgruppen kann man nicht nur mit Marktweibern plauschen. Auch die ewig junge Wassermaid ist recht liebenswert spärlich bekleidet ansprechbar. Aber wenig gesprächig.

Rathaus, klassizistischer Bau
Heimatmuseum, Fachwerk (?)

Kirche St. Lorenz ist der Rest einer einst gewaltigen romanischen Klosteranlage von Augustinermönchen. Sie ist inzwischen eher gotisch und anvancierte zum Wahrzeichen der Stadt.
Kirche St. Vinzenz ist ursprünglisch ein Bau der Romanik, mit derZeit in Teilen gotisch.

naheliegend:
Braunkohle-Kraftwerke Offleben und Buschhaus
Einzugsbereich des VW-Werks in Wolfsburg

sportlich:
- Badezentrum Negenborn
- Elmstadion
- Golfplatz
- Wandern durcher den Elm mit herrlichen Buchenbeständen
eingemeindet:
1974 Esbeck und Hoiersdorf.

mail oder email weiter im Kreis: Bahrsdorf Büddenstedt Beierstedt Danndorf Frellstedt Gevensleben Grafhorst Grasleben Groß Twülpstedt Ingeleben Jerxheim Lehre Mariental Querenhorst Räbke Rennau Söllingen Süpplingen Süpplingenburg Twieflingen Velpke Warberg Wolsdorf

nach oben