Dedelstorf
- Jagdmuseum in Dedelstorf-Oerrel
Gifhorn
Kreisstadt mit 45.000 EW (2002) in 54m ü.NN. mit den Stadtteilen Kernstadt
und den 1974 eingemeindeten Kästorf, Gamsen, Wilsche, Neubokel und Winkel.
1196 erstmals urkundlich erwähnte, einst kleine Siedlung im weit versumpften
und schwer passierbaren Aller-Urstromtal (Barnbruch). Hier kreuzte sich die
Alte Salzstraße mit der Kornstraße. Das "Horn" vor dem
Zusammenfluss von Aller und Ise war günstig für den Ausbau zum strategisch
bedeutsamen Brückenort. Denn vom Osten "schob" sich das Wendland
heran.
Welfenherzöge gründeten dann eine Vogtei mit Wassermühle (1213
erstmals urkundlich erwähnt) und einen Wirtschaftshof. Bereits 1275 erhielt
G. Marktrecht, erlebte einen ersten wirtschaftlichen Höhepunkt.
Herzog Franz machte Gifhorn 1539-1549 zur Residenzstadt seines selbständigen
Territoriums. Neben Profanbauten entstanden auch viele Fachwerkhäuser neu,
die trotz der im Mittelalter häufigen Stadtbrände zum Teil noch heute
stehen.
Mit der Industrialisierung kam es zu verstärkter Ansiedlungen. 1845 wurden
die beiden Stadttore zerstört, um weiteres Wachsum zu fördern. 1852
erhielt Gifhorn das Stadtrecht.
naheliegend:
war eine großflächige Torfgewinnung. In Torfpressfabriken entstanden
geeignete Energieträger für eine erste mechanische Wollspinnerei,
zwei Zichorienfabriken und eine Ziegelei. Ab 1873 produzierte eine Glashütte
und mit Vollendung des Bahnbaus um 1890 eine Konservenfabrik (bis 1973).
Nach dem 2. Weltkrieg kam es zu einer großen Zuwanderung von Flüchtlingen
und Vertriebenen aus Mittel- und Ostdeutschland. Seit 1951 ist die Maschinen-
und Armaturenfabrik Alfred Teves ansässig. Wie in der kleinsten Gemeinde
entstanden auch hier neue Gewerbegebiete, auch Ansiedlung von Gewerbe. Marktwirtschaft
braucht Märkte.
erbaulich
schöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern.
Das Alte Rathaus (1562) ist heute Ratsweinkeller und Bücherei. Bemerkenswert
auch das Höfersche Haus (1570), St. Nikolai-Kirche
<< echt international - das Mühlenmuseum (links);
Das Schloss - Dank der vernichtenden Hildesheimer Stiftsfehde von 1519 bis 1523
musste die Stadt und erst recht das Schloss (heute hist. Museum) wieder aufgebaut
werden. Das geschah unter den protestantischen Herzögen Ernst der Bekenner
und dessen Bruder Franz aus Celle von 1526 bis 1547 im beispielgebenden Stil
der Weserrenaissance. Das Kavalierhaus wurde 1546 ebenfalls im Renaissance-Stil
errichtet und mit prächtiger Steinfassade versehen. Nebenbei auch die barocke
Kirche Sankt Nicolai (1734/44). Kreisheimatmuseum. Im Hof und im umliegenden
Park am Schlosssee finden verschiedene Feste und Märkte statt.
östlich der Stadt:
Naherholungsgebiet am Tankumsee, 62 ha groß mit 1km Sandstrand, direkt
am Feuchtgebiet Barnbruch mit ansehnlichen Waldbestand
Hankensbüttel
Luftkurort in der südlich-waldreichen Lüneburger Heide mit Otter-Zentrum
am See, auch Freigelände für Dachse und Marder, die erst über
Menschen herfallen, wenn es keine Zündkabel mehr gibt.
Klosterhof Isenhagen - 1243 von Zisterziensern gegründet, seit der Reformation
evangelisches Damenstift; schlichte gotische Klosterkirche mit Kreuzgang, Kirchenschiff
in filigraner Backsteinarchitektur. Der einstige Speicher vor der Kirche ist
heute Klosterhofmuseum u.a. zur Geschichte der Klostergärten.
Müden
Gemeinde an der Aller am Südrand der Lüneburger Heide, etwa 20
km von Gifhorn, 30 km von Celle und 35 km von Braunschweig entfernt.
Ortsteile:
Müden, Flettmar, Dieckhorst, Gerstenbüttel, Ettenbüttel und Hahnenhorn.
In Müden mündet die aus dem Harz kommende Oker in die Aller. Beide
Flüsse sind je nach Jahreszeit teilweise sehr wasserreich, so dass dieser
Zusammenfluss das Bild der Gemeinde stark prägt.
Mundburg mit bis 993 zurück reichender Historie, die eng mit dem Ort verbunden
war.
Schwülper
Gemeinde an der Oker mit etwa 6.400 EW (2004) auf 20,89 km² wenig
nordwestlich von Braunschweig; bestehend aus den Ortschaften Groß und
Klein Schwülper, Hülperode, Lagesbüttel, Rothemühle und
Walle; Anschluss A2
Steinhorst
beschauliches Heidedorf mit stattlichen Niedersachsenhäusern unter
hohen Eichen, an der Lachte gelegen;
Ein schön restauriertes Bauernhaus wurde zum Schulmuseum - es werden life
Schulstunden wie anno 1900 für Kinder angeboten. Und wer nicht weiss was
ein Tintenfässel ist, kann hier fleißig üben ohne zu klecksen.
Dazu gibt es eine lehrreiche Schriftenreihe zur regionalen Schulgeschichte.
Wittingen
mit Ortsteil Knesebeck
Adenbüttel Barwedel
Bergfeld Bokensdorf Calberlah
Didderse Ehra-Lessien Groß
Oesingen Hillerse Isenbüttel
Jembke Leiferde Meine
Meinersen Obernholz Osloß
Parsau Ribbesbüttel
Rötgesbüttel Rühen
Sassenburg Schönewörde
Sprakensehl Tappenbeck
Tiddische Tülau Ummern
Vordorf Wagenhoff Wahrenholz
Wasbüttel Wesendorf
Weyhausen