Städte, Inseln:

1 Skagen
2 Hirtshals
3 Aalborg
4 Viborg
5 Randers
6 Herning
7 Silkeborg
8 Arhus
9 Horsens
10 Vejle
11 Fredericia
12 Esbjerg
13 Kolding
14 Ribe
15 Tønder (Tondern)
16 Sønderborg
17 Odense
18 Roskilde
19 Nästved
Fläche 43.096 km² ohne Grönland und die Färöer (Schafsinseln
zwischen Schottland und Island)
rund 5,34 Mio EW (2000);
Hauptstadt: Kopenhagen
Landessprache: Dänisch, in Nord-Schleswig verbreitet auch Deutsch
natürlich:
Däninnen sind durchweg schön, manche allerdings haben eine Schwanzflosse. klimatisch:
Das Klima ist ozeanisch, milde, ausgeglichen. Sund und Belte frieren nur in
sehr kalten Wintern zu.
wirtschaftlich:
nach dem zweiten Weltkrieg Entwickelung zum hochentwickelten Industrie-Agrar-Staat
mit besonders weiterverarbeitender Industrie, Schiffbau, Chemie- und Möbelindustrie
und in Zusammenhang mit Landwirtschaft, Fischerei, Viehzucht und Michwirtschaft
Nahrungs- und Genussmittelindustrie
Kirchenbauten zunächst deutsch beeinflisst (Dome in Lund, Ribe, Viborg), in der gotischen Epoche auch französisch (Roskilde), ab 12. Jh. überwogen Baucksteinbauten (Kalundborg). In Kopenhagen hinterließen C.F. Harsdorff und C.F. Hansen beachtliche klassizistische Bauwerke. Gegenwärtig sind dänische Architekten 1. Europäische Liga.
lesenswert:
H.C. Andersen, M. Andersen-Nexö sind in Deutschland sicher die bekanntesten
dänischen Literaten, doch es gab und gibt noch weitere begnadete Autoren
Tondern (auf dänisch Tønder) - "Hauptstadt der Marsch"
kleine und dem Stadtrecht nach (seit 1243) älteste dänischen Stadt, etwa
vier Kilometer vom Grenzübergang entfernt, auf einem flachen Ausläufer der
Geest an der B 5.
Im Mittelalter - noch Hafenstadt - wurde Tondern durch die Verschiffung von Getreide und Vieh wohlhabend. Zur Abwehr der häufigen Überschwemmungen der umgebenden Marsch wurde um 1550 die Nordseeküste umfangreich eingedeicht. In der Folge versandete der Hafen allmählich und verlor an Bedeutung. Mit dem Bau des Højerdeiches 1861 rückte Tondern endgültig ins Binnenland. Im 18. bis Ende 19. Jh. erlebte Tondern mit der Herstellung von Klöppelspitze eine weitere Blütezeit.
Jugendherberge: in Sønderport 4
Tønder Museum/ Sønderjyllands Kunstmuseum mit Aussichtsturm, Kongevej 55:
Stadtgeschichte, Silbersammlung, Klöppelspitzen, Kaufmannsladen, Gefängnis/ nordische Kunst. Drøhses Hus, eines der ältesten Häuser der Stadt (Fußgängerzone) mit Klöppelmuseum
Alte Apotheke (1671) mit kleinem Apothekenmuseum und ganzjährigem Weihnachtsmarkt
Æro
schöne kleine Häfen mit verwinkelten Gassen, Kopfsteinplaster, Fachwerkhäuser und hyggelige Kro's. Nach Ærøskøbing, Sørby und Marstal erreicht man gut per Autofähre, z.B. von Fünen aus.
Langeland - das lange Inselland
für Entdeckecker notfalls mit der Fähre von Æro erreichbar. Kleine Strände, reizvolle Steilküsten, Buchenwälder und das Schloss Tranekær, das Herrenhaus von Skovsgård. Wer noch nicht malen kann, der lernt es hier - vielleicht in einem Malkurs.
Lolland und Falster
Direkt von Puttgarden aus (nur?) mit der Fähre nach Rødbyhavn. Familien legen gern im Safaripark von Knuthenborg eine Pause ein. Auch das Automuseum auf Schloss Aalholm, einst eine Raubritterburg, gehört zu den kinderfreundlichen Attraktionen auf Lolland. In Nyksbing wird die Zwillingsinsel Falster erreicht, an deren Südostküste sich über zehn Kilometer der schöne Strand von Marielyst erstreckt - beliebt bei Campern und Ferienhausurlaubern. Attraktionen für Familien sind das Mittelater- Zentrum mit Ritterturnieren und ein "Sommerland", eine abwechslungsreiche Badelandschaft in Marielyst.
Møn
Nur durch den schmalen Grønsund von Falster getrennt, aber auch über Land erreichbar, eine besondere Perle, mit Kreidefelsen an der weißen Küste, über hundert Meter hoch und acht Kilometer lang, von Orchideen überwuchert. Die freundlichen Hauptstadt Stege, mit dem romantischen Schlösschen Liselund (Hotel), mit seinen ursprünglich gebliebenen Fischerdörfern - man schaue nur nach Hårbølle ganz im Süden - hat schon immer Künstler und Kunsthandwerker angezogen.
Bornholm
Sechs Stunden Fahrt mit der Nachffähre von Køge bei Kopenhagen (oder direkt von Deutschland auf der Linie Sassnitz-Rønne), dann taucht die weiße Seemannskirche St. Nikolai in Rønne aus dem Küstenstreifen Bornholms auf. Rønne, Hauptstadt und gute Stube der Insel, zeigt besonderes Flair: Dänemarks äItestes Theater liegt im malerischen Südviertel, wo sich die kleinen Fachwerkhäuser in engen Gassen um die Kirche drängen. Sommertage auf Bornholm: Das ist zum Beispiel die Fahrt auf einer der schönsten Küstenstraßen des Nordens von Nexø nach Sandvig-Allinge, immer mit Blick aufs Meer. Oder eine Radtour durch das verträumte Hinterland. Dabei können Besucher auch anspruchsvollen Konzerten lauschen - etwa in einer der vier Rundkirchen, die mit ihren Kegeldächern und mächtigen Türmen zum Wahrzeichen Bornholms wurden. Außerordentlich: im Süden eine Wanderung, kilometerlang am ausgedehnten Strand entlang, bis zu den Dänen von Dueodde. Dort gibt es leckeres Softeis mit Streusel. Und ein Leucht- turm ragt 47 Meter in die Höhe. Der Blick von seiner Aussichtsplattform über Meer und Küstenwälder ist einfach umwerfend.