Barth - Hafenstadt am Barther Bodden

mit 10.300 EW (2003), 11.100 (1997), 12.000 (1985), Zugangstor zu den Bädern auf dem Zingst und dem Darß

1159(?) wurde Barth erstmals erwähnt als slawische Siedlung.
Nach 1200 erfolgte die planmäßig Anlage als Stadt nahe einer Burg der Fürsten von Rügen. 1255 erhielt sie von Fürst Jaromar II. das Stadtrecht, wurde in der zweiten Hälfte 16. Jh. Residenz der Herzöge Pommerns. Im 30jährigen Krieg fiel die Stadt an Schweden, 1815 dann Anschluß an Preußen.

Barth: Marienkirche am Dammtor Mitte 19. Jh. bedeutsamer Segelschiffbau
sehenswert:
Springbrunnen (197X?) am Marktplatz mit drei bronzenen Fischen - wie im Stadtwappen;
gotische Marien-Kirche (um 1310, 87m) - Backsteinbau, enthält große Bibliothek, unter anderem plattdeutsche Bibel, 1588 in der fürstlichen Druckerei Barth gedruckt;
Dammtor mit Turm (Mitte 15.Jh., 35m hoch) aus Backstein, sonst blieb nur noch der Fangelturm-Zylinder (12m) von der einstigen Stadtbefestigung;
Vineta - Stadt zum Hinguckenweitsüchtig:
Vom östlich gelegenen Hügel (34m) hat man guten Blick auf die Stadt und über den Bodden bis nach Zingst. Bei windstill klarem Wetter und etwas Einbildungskraft zeichnen sich die Grundrisse der versunkenen Stadt Vineta (Museum auf dem Trockenen) ab.


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