1248 durch Ritter Herbord von Raver im Auftrag von Markgraf Johann I. von Brandenburg am Nordufer des Tollense-Sees gegründet und weitsichtig Nigenbramborg genannt. Das planmäßig angelegte Straßennetz ist noch heute gut sichtbar.
1299 zu Mecklenburg.
Bis ins 16. Jh. erfolgreicher Fernhandel, Biererzeugung und Weberei, dann sinkender Wohlstand mit Dreißigjährigem Krieg - Neuaufbau - Großfeuer 1676 und 1737 - Neuaufbau - ab 19. Jh. mit etwas Industrie und Bahnanschluß etwas wirtschaftliche Besserung - 2. Weltkrieg Vernichtung der Altstadt zu 80% - Wiederaufbau der Altstadt 1959 bis 1965, danach Neubau der Oststadt 1969-1980 und Hüsung genug.
[M] Marktplatz, von Nachkriegsbauten umgeben
[R] Rathaus
[1] Stadtkirche St. Marien: dreischiffig, gotisch, Backstein
[2] Fritz-Reuter-Gedenkstätte
[3] Große Wollweberstraße, Häuser Nr. 15 und 24
[4] Johanniskirche, spätgotisch, Backstein (13./14.Jh.), nördlich davon das Franziskanerkloster mit Kreuzgang.
[5] Fangelturm (15.Jh.), anschließend in die Stadtmauer eingelassene Fachwerk-Wiekhäuser - einst Waffenlager, Verteidigungspunkte und Ärmstenhäuser.
Die gut geschlossene doppelte, etwa 6 bis 8m hohe Stadtmauer aus Feldsteinen (ab 1300 bis ins 15. Jh.), ist 2,3 km lang. 1844 wurde der Wallgraben zur Promenierallee am Grünen Wall umgebaut.
Alle Tore in Backsteingotik mit feinen Blendfassaden:
[F] Friedländer Tor (um 1300)
[N] Neues Tor (2. Hälfte 15. Jh.) acht Terrakotta-Weibchen
[S] Stargarder Tor, frühgotisch, (um 1350)
[T] Treptower Tor (14./15. Jh.) mit Turm.
außerhalb der einstigen Stadtmauer noch einige stattliche Häuser aus dem späten 19. Jh.
außerhalb des Zentrums:
Vierrademühle: 1271 erstmals urkundlich nachgewiesen.Untypisch: Die Stadt hat noch mehr Mühlen als Kirchen.
St. Georgs-Kapelle: frühgotischer Backsteinbau, Dachreiter aus der Zeit des
Rokoko.
Stadtteile/Eingemeindungen

Broda Carlshöhe Fritscheshof Monckeshof Vogelviertel Weitin