Stadt mit 3.700 EW (1997) im waldreichen Hügelland, im 13.Jh. im Schutz einer slawischen Siedlung vom Angerdorf zur Ackerbürgerstadt entwickelt;
Stadtrecht seit 1259, danach Befestigung und Bau der Burg (Mitte 13.Jh.), zwischen 1236 bis 1603 Residenz der mecklenburgischen Herzöge;
Bis zur behutsamen Industriealisierung im 19. Jh. blieb Burg Stargard konnten auch einige Tuch- und Schuhmacher arbeiten und wohnen.
Ein Brand vernichtete 1758 fast alle alten Häuser. Eine Ausnahme ist der ehemalige Gasthof zum Weißen Hirsch Ecke Kurze Straße/Thälmannstraße und wenige Traufenhäuser:
Teile der alten Burg sind mit der Zeit durch neue Bauten ersetzt wurden, auch der Marstall ist nur in seinen ältesten Teilen noch 13. Jh. - so zeigen sich einige Baustile und trotzdem Harmonie des Ensembles, von dem die Torschänke mit Fachwerkwand aus dem 19.Jh. schon ein großes Kleinod ist.
Stadt mit 2.800 EW (1997), 3.200 (1985) auf 90m ü.NN. an einem der bezauberndsten Flecken dieser Welt - der Feldberger Seenlandschaft. Im 13. Jh. wurde eine Slawische Burg auf der Insel des Haussees errichtet, womit die feste Besiedlung des Ortes begann. 1517 fiel die Burg an Mecklenburg, wurde zum Schloss ausgebaut. Erst ab Mitte 18. Jh. wuchs Feldberg ins Umfeld des Sees und erhielt dann 1919 Stadtrecht.
![]() by Marianne Hamann |
Das Erholungsgebiet ist im Gegensatz zur Mecklenburgischen Großseenplatte
von schmalen, dafür sehr tiefen Rinnenseen durchzogen. So beträgt die
größte Tiefe des Breiten Luzinsees 58,8m. Da gibt es auch noch den
Schmalen Luzinsee, den Carwitzer See, Krüselinsee, Feldberger Haussee, den
Großen See und Dammsee am Ort Fürstenwerder (mit Stadtbefestigung)
u.a. Die Landschaft mit markanten Höhenzügen und den weiteren typischen
kaltzeitlichen Bildungen bietet unzählige und schönere Wanderziele als
die Rolling Prärie.
Ein Rundblick vom Hauptmannsberg oder vom Reiherberg bei Feldberg ist ein Erlebnis, auch der altslawische Burgwall (Höhenburg 7./8.Jh.) auf dem Schlossberg
zugehörig:
Cantnitz,
Carwitz - Hans Fallada hatte hier sein Zuhause und fragte sich ernsthaft: Kleiner Mann - was nun? Seinem Roman (?) "Heute bei uns zu Hause" schildert das Landleben seinerzeit. Die kleine Fachwerkkirche (1706) und die reizvolle Lage am See hinderten ihn nicht an einer klaren Sicht und verständlichen Sprache.
Dolgen am See, Fürstenau, Fürstenhagen, Gräckenteich, Koldenhof, Krumbeck, Labee, Laven, Lichtenberg, Mechow, Neugarten, Neuhof, Schlicht, Wendorf, Wrechen
8.090 EW EW (1997), wahrscheinlich noch vor 1200 an der Kreuzung alter
Handelstraßen als Kaufmannssiedlung entstanden, die später mit der
benachbarten 1244 entstanden Marktsiedlung zur Stadt zusammen wuchs, nach 1304
an die Heröge von Mecklenburg kam und eine Befestigungsanlage erhielt.
Fernhandel, Landwirtschaft, auch etwas Tuchmacherei blieben lange Zeit Erwerbsquellen.
Im 2. Weltkrieg war Friedland stark zerstört worden: Der gut aus Feldsteinen
gemauerte dreifache Wall zeigt noch 29 Wiekhäuser und 3 Tore. Auch die
Fischerburg ist ein Wiekhaus, allerdings mit hohen Stufengiebel und reichem
Blendwerk.
Im Osten grenzt eine ausgedehnte, etwa 250 km² Niedermoorlandschaft, die
Friedländer Großen Wiese. Diese wurde 1958/62 teils entwässert
und seither landwirtschaftlich genutzt. Der Galenbecker See ist ein bedeutendes
Brutgebiet des Höckerschwans.
einstiger Sommersitz der Herzöge von von Mecklenburg-Strelitz; Schloss
(1746, 1790), Schlosspark im englischen Stil (1815). Weshalb war Königin
Luise von Preußen so beliebt und bei wem? 1810 starb sie hier und erhielt
einen huldigenden Luisentempel.
Alte Dorfschmiede (19. Jh.)
erholsame Kleinstadt mit 4.200 EW (2000), 4.900 (1980) am Müritz-Havel-Kanal südlich Waren/Müritz
1227 als Komturei des Johanniter-Ritterordens gegründet;
Ende 16.Jh. Residenz Herog Karl von Mecklenburg-Strelitz
sehenswert:
elegantes Schloss im Rokokostil (1748/62) , Renaissancetorhaus (1588), Reste eines englischen Landschaftsparkes;
In der Stadt etliche verputzte Fachwerkhäuser 18./19. Jh.
nahe gelegen:
Mirower See mit gotische Backsteinkirche auf der Halbinsel, Schillersdorfer
Teerofen am Kätzower See, Forstbotanische Garten, Zotzensee mit der Halbinsel
Holm.
1.270 EW (um 2005),
nahe NeubrandenburgStadt mit 27.000 EW (1985),
Altstrelitz hatte bereits 1349 Stadtrecht. 712 brannte das Schloß der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz
vollständig aus. Herzog Adolf Friedrich III. Deshalb wurde das weiter nördlich gelegene Jagdhaus
Glienicke am Zierker See 1726/31 zur neuen Residenz umgebaut, mit einem barocken Schlossgarten umgeben und 1733 neue Residenz.
Ebenfalls 1733 wurde für Beamte und den Hofstaat eine radiär angelegte, typisch barocke Stadt errichten: Neustrelitz.
Den Kern bildete ein quadratische Markt, von dem sternförmig acht Straßen ausgehen. In der ersten Hälfte des 19. Jh.
wurde in diesem Sinne vor allem unter Friedrich Wilhelm Buttel, einem Schüler Schinkels, weitergebaut.
1759 erhielt Neustrelitz Stadtrecht, wurde 1932 mit Altstrelitz vereinigt

Foto by Marianne Hamann
3.590 EW (1997) in 108m ü.NN. östlich der Mecklenburger Seenplatte
Der Ort entwickelte sich aus einer Gründung der Brandenburgischen Herzöge nach 1236 nahe einer Burg.
Stadtmauer aus Feldsteinen und restliche Wiekhäuser, 5 Windmühlen.
Beseritz Blankenhof
Blankensee Blumenholz Brunn
Cammin Carpin Cölpin
Datzetal Eichhorst Galenbeck
Genzkow Glienke Godendorf
Groß Daberkow Groß Miltzow
Groß Nemerow Grünow
Helpt Holldorf Klein Vielen
Kratzeburg Kublank
Lindetal Mildenitz Möllenbeck
Neddemin Neetzka Neverin
Petersdorf Staven Trollenhagen
Userin Pragsdorf Priepert
Rödlin-Thurow Roggentin
Schönbeck Schönhausen
Sponholz Teschendorf Voigtsdorf
Woggersin Wokuhl-Dabelow
Wulkenzin Wustrow Zirzow