Würzburg im Weinland

Stadt mit ca. 128.000 EW (2004) auf 87,56 km², am Main gelegen und als Zentrum des fränkischen Weinbaus dicht von Weinbergen umringt, von denen der "Stein" . Am nördlichen Stadtrand verläuft der Steinweinpfad, ein informativer Lehrpfad ber den Weinbau. Weinstuben, Weinkeller, Weinlokale und Weinspitäler findet man eher unterhalb der Berge und mehr als genug.

Linke Mainseite
Hier wurde im 13. Jh. auf dem Marienberg die Burg gebaut - mit dem Grundriss eines Bischofshutes, fünfeckig. Die rund gebaute Marienkirche stammt aus dem frühen 8. Jh. und gilt als zweitälteste Kirche Deutschlands.
Würzburg am Main , Fdestung mit zweitältester Kirche in Deutschland

Später erfolgte der Ausbau zur Festung und Bau von Renaissanceschloss und Barockschloss, heute Mainfränkisches Museum. Viel Tilman Riemenschneider gibt es zu sehen.
Am terassenförmig angelegten Nachbarberg glänzt recht gülden die Wallfahrtskirche Käppele (Balthasar Neumann).

1582 Gründung der Universität;
1631 Eroberung von Stadt und Festung durch Gustav Adolf; erneute Befestigung und Ausbau durch Johann Philipp von Schönborn (1642 bis 1673).

Eine zweite kulturelle Blütezeit unter den Fürstbischhöfen J. Philipp Franz und Friedrich Carl von Schönborn in der ersten Hälfte des 18. Jh.;
1802 Würzburg an Kurbayern;
1805 bis 1814 Residenz des Großherzogtums Würzburg unter Ferdinand von Toscana; danach kam die Stadt zu Bayern.
Nach 1867 wurden die Stadtwälle abgetragen und durch Grüngürtel ersetzt;
1945 wurde W. durch einen Luftangriff schwer getroffen

rechte Mainseite: sehenswerte Innenstadt:
Rathaus von Würzburg

[G] Galerie, städtisch
[M] Markt, Martinkapelle
[K] Kardinal-Faulhaber-Platz
[P] Paradeplatz

[R] Rathaus mit Grafeneckart, Augustinerkirche, etwas nördlich spätgotische Marienkapelle


[1] Residenz (1719/44), ein bedeutender Barockbau von Balthasar Neumann mit Hofkirche und Hofgarten. Neumann diente dem Fürstbischof Johann von Schönborn als Offizier, bevor er einer der größten Baumeister Deutschlands wurde. Treppenhaus mit Deckenfresken in der Residenz besorgte Giovanni Battista Tiepolo.

Würzburg - sehenswerte Innenstadt, Unterfranken [2] Landgericht Ottostraße
[3] St. Peter
[4] Alte Uni, neue Kirche
[5] Alte Mainbrücke, 18. Jh. mit 12 Heiligenfiguren bestückt
[6] Dom, romanisch, mächtig und etwas unnahbar wirkend, mit zahlreichen Skulpturen und Grabmäler, so im nördlichen Querschiff die barocke Schönbornkapelle mit den Grabmälern der Fürstbischöfe dieses Namens
[7] Neumünster, romanisch, barock umgestaltet
[8] Haus zum Falken
[9] Alter Kran
[10] Hof Centi

[11] Juliuspromenade; Juliusspital (1576) gegründet von Fürstbischof Julius Echter, Weinstube.
[12] Bürgerspital, 1319 gegründet, auch mit Weinstube

weiter erbaulich:
- Neue Sachlichkeit weisen deie terrassenförmige Wohnhäuser Keesburgstrasse (1929), Judenbühlweg (1930), Villenanlage Lerchenhain (1930) von Peter Feile (1899-1972).
- Herz-Jesu-Kirche (1927) mit historisierender Gotik mit expressionistischen Formen, von Albert Bosslet (1880-1957)

museal
Staatsgalerie, Residenzplatz 2
Städtische Galerie, Hofstraße 3, mainfränkische Kunst des 19. und 20. Jh.
Röntgen-Gedächtnisstätte, Röntgenring 8

beruhigend
• Park im Juliusspital
• Lusamgrößtchen beim Neumüster, wo der Dichter Walther von der Vogelweide begraben liegt.

festlich:

• Barockfest in der Residenz: Ende Mai
• Mozartfestwoche im Juni
• Kiliani-Volksfest im Juli
• Jazzfestival Ende November

gelehrig:: FH Würzburg

Stadtteile/Eingemeindungen:
Würzburg, Stadtteile Lage

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