malerische Ruine des Brigittenklosters Gnadenberg
Textilstadt mit Werksverkauf nahe am Fichtelgebirge; Sechs Großbrände verwüsteten den Ort. Das Ensemble an der Ludwigstraße wurde 1847 einheitlich wieder aufgebaut. Erfrischend anmutig die Passage beidseits der Sächsischen Saale (Kirchenlamitzer Straße), interessant die Backsteinhäuser in der Kulmbacher Straße, auch das neugotische Ensemble der Pfarrkirche (1867/72), Pfarrhaus;
vorwiegend Bürgerhäuser aus 19. Jh., Fachwerk ist eher selten; Reste der alten Stadtmauer, lobenswert gepflegtes Bahnhofsumfeld.
Vom Bergbau (Silber, Kupfer, Gold) zeugen noch Stollen (15. Jh.). Etwa 14.
Jh. bestand die Herrschaft der Ritter von Sparneck. Der Kreuzberghohlweg führte
über das etwas südlich liegende Wasserschloss Stockenroth bis zur Burg
Waldstein. In die Seitenflanken wurden Keller zum Lagern von Lebensmitteln (auch
Bier) getrieben, teils sogar zweigeschossig. Neben den Scheunenreihen ist dies
ein Hinweis auf die Ackerbürgerzeit bis Ende 18. Jh. Inzwischen ist hier
die Fledermauszeit angebrochen.
zugehörige Ortsteile:
Biengarten, Birnstengel, Dietelmühle, Eiben, Horlachen, Löhlein, Maulschelle, Mechlenreuth, Mussen, Rußhütte, Schlegel, Schweinsbach, Straas, Walzenbach, Wiesenthal
Markt, um 14. Jh. im Besitz der Ritter von Sparnack; Burg Tipps:
Abfahrt A72 Hof/Töpen über Töpen nach Joditz, wo Jean Paul seine Jugend verbrachte (Museum) und dann der Saale folgen bis zur deutlichen Saaleschleife und weiter und weiter.