Eine gepflegte Stadt mit 73.661 EW (1998) im weiten (Roten) Maintal zwischen Fichtelgebirge und Fränkischer Schweiz und nahe am Frankenwald.
Der Bau des Markgräflichen Opernhauses hinterließ der Stadt - nicht ihren Auftraggebern! - einen Schuldenberg und die Blüte der Stadt war damit lange Zeit dahin.
1835 nach Bayreuth kam Richard Wagner nach Bayreuth, 1872 legte er den Grundstein
für sein Theater auf dem Grünen Hügel, das bis 1875 nach einer
Idee von Gottfried Semper errichtet wurde. Abgesehen von den Festspielen erinnert
hier noch so manches an IHN, auch ein Gymnasium. Aber in diesem Schmuckstück
ist ein Schulmuseum integriert. Und die traditionelle Pianofabrik ist gleich um
die Ecke - eine musiktraditionelle Stadt.
Bayreuth liegt auch an der Porzellanstraße. Die Porzellanfabrik nennt sich sinnigerweise Walküre.
Schöne Gässchen und Häuserzeilen befinden sich rund um das Schloss, mit noch viele kleinen Geschäften, auch etliche barock anmutende Schönheiten. In der [M] Maximilianstraße sind noch viele Häuser aus dem 16./17.Jh. zu sehen, in der [F] Friedrichstraße meist Häuser aus dem 18.Jh.
[D] Dammallee, unter anderem Stadtmauerreste, auch das Dammwäldchen
[A] Altes Rathaus
[R] Rathaus

[1] Altes Schloss mit Eremitage, Orangerie, Park und Sonnentempel. Es wurde im 16./17. Jh. umgestaltet. Markant achteckig ist der Turm, Schlosskirche mit Rokoko-Ausstattung, Eremitage, Neues Schloss mit Sonnentempel.
[2] Markgräfliches Opernhaus (1748, St. Pierre) von den Bibiena aus Bologna barock ausgeschmückt, beachtliche Deckengemälde. Anlass: Vermählung Karl Eugen, Herzog von Wirtemberg, mit Friederike von Brandenburg-Bayreuth.

[3] Umweltmuseum
[4] Neues Schloss in der Ludwigstraße (1753, Baumeister St. Pierre) im Bayreuther Rokoko war Residenz des Markgrafen Friedrich und seiner Wilhelmine von Preußen. Sie hinterließ uns das berühmte Glasscherbenkabinet. Es birgt ein Archäologisches Museum sowie eine Fayencen-Sammlung.
Im Südwesten der Hofgarten.
[5] Stadthalle

[6] Stadtkirche, neu 1612
[7] Historisches Museum
[8] Spitalkirche (1748-50 ), klassizistisch von St. Pierre erbaut, am nördlichen Ende der Maximilianstraße.
Beachtlich auch die alte dunkle Apotheke mit ihrem Eckerker.
Bus und Radfahrer bewegen sich scheinbar schwerelos und doch rücksichtsvoll über das breite Boulevard.

[9] Museum und Richard-Wagner-Gymnasium
weiterhin:
- Villa Wahnfried i.A. RiWa
- St. Georgen, Hugenottenstadt
Ordensschloss mit Ordenskirche, barocke Innenausstattung.
Thiergarten, Jagdschloss von 1720, Oberthiergärtnerstr.36
Aiching Birken Destuben Dörnhof Eichelberg Gartenstadt Glocke