war schon zur römischen Zeit eine Siedlung, entwickelte sich im Mittelalter unter dem Welfen Scongoe zum Handelsplatz und kann so als die eigentliche Keimzelle des Schongau (Scongoe!) gesehen werden. Im 13. Jh. siedelten die Bewohner wenige Kilometer weiter, die Alte Stadt verlor an Bedeutung, die einstigen Dorfkirche blieb baulich nahezu unveränderte als romanische Kirche (erbaut um 1200) erhalten, eine echte Rarität.
Gemeinde am Auerberg (769m) nahe einer Lech-Staustufe mit viel Historischem: Gasthöfe, Dorfschmiede, Käsküche
Dorf am Starnberger See und Museum mit Buchheim-Sammlung expressionistischer Malerei
landwirtschaftlich geprägter Ort mit alter Bauernkultur: Viele der Bauernhäuser sind als Denkmal geschützt. Höhepunkt im Gemeindeleben ist der Rosstag, der jedes am zweiten Sonntag im September begangen wird. Pferde dürfen da nicht fehlen beim Festzug entlang der Dorfstraße.
1.500 EW; im Schönachtal, von Wiesen und Wäldern umgebene Pforte zum Pfaffenwinkel; ländlich geprägt;
erkundenswert: Wo liegt die Alpenquelle?
Schön anzusehen ist das Rokokokirchlein in Iffelsdorf. Bedeutend sind die unter Naturschutz stehenden Osterseen. Diese Seenplatte entstand vor etwa 10.000 Jahren durch Abschmelzen eines Eisblocks, Lebensraum für einzigartige Pfanzen und Tieren. Angler werden häufig zottligen Fliegenfischerfänger überrumpelt! hat auch nicht gesehen. Und wenn?
der Name sagt es. Terrassenförmig breitet sich Lechbruck über das Tal aus. An der Brücke erinnert ein Flößerdenkmal an die einstige Bedeutung als Flößerort. Hier ist gleich ein Parkplatz. Eine Wanderung am Auenwald der Lech bringt ein gewaltiges Stück Natur ins Herz.
eine 998m hohe Insel mit dem ältesten Observatorium in Deutschland. Nicht nur der Deutsche Wetterdienst, auch manch Bergwanderer erhofft sich von hier oben gute Aussichten. Gute Karten am Wahrzeichen des Paffenwinkels.
eine der ältesten Siedlungen zwischen Ammer und Lech; die Stammburg
der Welfenherzöge am Lechrain befand sich am heutigen Schlossberg.
sehenswert: Skimuseum, Jagd- und Fischereimuseum
Stadt mit rund 16.000 EW (2007), von der man hier gern mehr erfahren möchte.
Erholungsort am Südzipfel des Starnberger See und in der Nähe der naturgeschützten Osterseen.
zugehörig:
Brandenberg, Eisenrain, Ellmann, Hohenberg, Holzmühle, Hübschmühle, Jenhausen, Kreutberg, Kronleiten, Magnetsried, Nußberg, Oppenried, Pollingsried, Schmitten, Seeseiten, Seeshaupt, Ungertsried, Wolfetsried
Erholungsort im zauberhaften Voralpenland im südlichen Pfaffenwinkel am Schnittpunkt der Romantischen Straße und der Deutschen Alpenstraße;
1147 gegründet als Kloster, eines der ältesten Prämonstratenserklöster Altbayerns. Deren ehemalige Klosterkirche. In ihr sind alle Baustile von der Romanik bis zum Rokoko harmonisch vereint.
UNESCO-Weltkulturerbe:
südöstlich rund 5 km an der B17 die Rokokokirche "Zum gegeißelten Heiland auf der Wies" - kurz als die Wies oder Wiesnkirch oder Wiesenkirche (1746/54) bezeichnet. Sie steht wie viele Wallfahrtskirchen auf einem sanften Hgel, eben in der Wies. Das Äußere verärt kaum die übenwältigende Schönheit des Inneren, wo Marmor, Gold und prächtige Farben in genialem Zusammenspiel mit dem Licht den Besucher nahezu blenden. Das Deckenfresko "Jenseits" soll dem Betrachter einen ungetrübten Blick in den Himmel bescheren. Baumeister war Dominikus Zimermann, zur Ausschmckung hat dessen Bruder Johann Baptist beigetragen.
Bayernherzog Tassilo träumte während der Jagd und sein Jäger Wesso mache den Traum wahr. Er fand den Ort mit den drei Quellen am Fuße der Himmelsleiter. Die Schmiralia gibt es heute hier nicht mehr, aber den Ort, zu Ehren des Finders (nicht des Träumers) benannt. Der Wessobrunnen neben der Tassilolinde erzählen deutsche Geschichte. Und im Findling unter der Linde ist das Wessobrunner Gebet eingemeißelt, das angeblich älteste schriftliche Zeugnis in deutscher Sprache. An dieser Stelle wurden im 10. Jh. Mönche des 1595 gegründeten Klosters durch Hunnen erschlagen. Einige bauliche zeugen des Klosters blieben erhalten, zeugen von höchster Kunstfertigkeit