nördlichstes Oberbayern

Adelschlag

Adelschlag-Möckenlohe: römische Villa Rustica, rekonstruierter Gutshof, Tauberfelder Weg 1

Altmannstein

Der Markt Altmannstein mit derzeit rund 7.000 Einwohnern liegt südlich von Riedenburg im Naturpark Altmühltal. Bereits vor mehr als 100 Jahren wurde das amtliche Hopfensiegelrecht verliehen. Ein neu angelegter Hopfenlehrpfad bietet interessante Informationen für Radler und Wanderer. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist reizvoll im idyllischen Schambachtal, einem Seitenarm des Altmühltals gelegen. Farbenprchtige Mischwälder, typische Wachholderhänge mit ihrer seltenen Flora, begleiten ca. 40 Kilometer Rad- und Wanderwege. cool: beheiztes Freibad mit Wasserrutsche.
erbaulich:
- Burg Altmannstein mit künstlich gestaltetem Kult-Ur-Hang
- Pfarrkirche
- Heimatmuseum, Markplatz 4
I- gnaz-Günther-Museum, Ignaz-Günther-Gasse 1, mit Exponaten des Rokokobildhauers

Tettenwang: Hopfen-Erlebnis-Hof, Michael Forster, Schulstr. 9, Ausstellung Jurahopfen, Hopfen-Shop, Hopfenlehrpfad
Altmannstein-Hexenagger:
- Schloss mit Renaissance- und Mufflongarten -> www.schloss-hexenagger.de
- Eisenhammer (Wasserradantrieb) einer Waffen- und Hammerschmiede, Schambachweg 3
Pondorf : Bavaria-Buche

Beilngries

direkt am Altmühltal-Radweg gelegen;
1035 Erhebung zum Markt;
sehenswertes Stadtbild
historische Altstadt mit teilweise erhaltener Ringmauer mit 9 Türmen (15. Jh.)
bierseelig:
Brauereimuseum im Felsenkeller-Labyrinth, Fa. J. B. Prinstner, Bräuhausstraße 36, 350 m lange Gänge mit Brauereigeräten, Bierprobe oder Weißwurstessen nach Anmeldung
ehem. Franziskanerkloster, Hauptstraße 49, Museum Spielzeug & Figuren anno dazumal
Schloss Hirschberg:
Fürstbischöfliches Sommer- und Jagdschloss,Umbau einer romanisch-gotischen Anlage 1760/65 von Maurizio Pedetti, Exerzitienhaus der Diözese Eichstätt
Kottingwörth - Pfarrkirche St. Vitus, Ostchor mit frühgotischen
Fresken, reiche Innenausstattung (18. Jh.),

Denkendorf

In einem derart denkwürdig denkwütigen Ort muss man sich nicht über das Denkmal "Russenmädchen und Bayernbub" und Denkmal "Strauß und Gorbatschow" beim Rathaus wundern, steht doch auch noch eine Römersäule im Gewerbegebiet

Dollnstein

mit eigenem Längenmaß. Dazu historische Marktbefestigung mit Petersturm, Ringmauer mit Torturm, Reste einer Burg, barocker Pfarrhof, Kastenhof, Amtsknechthaus;
Pfarrkirche, romanisch, Chor gotisch mit Fresken (um 1330), Tafelbild, 1842 erweitert
Burgstein Geotop bei Dollnstein - ein doller Stein:
Dder freistehende turmartige Felsen am Altmühltal ist eines der meist fotografierten Motive des Naturparks - auch ohne Burg. Die Felsbildung des Burgsteins ist Teil einer Kalkplattform, die in einem subtropischen Flachmeer zur Zeit des Oberen Jura abgelagert wurde. Wesentlichen Anteil am Gesteinsaufbau der Plattformkalke haben bis zu zwei Millimeter große KalkKugeln, die sich nur im bewegten Wasser bilden. Der Burgsteinfelsen wurde so durch die stete Arbeit von Ur-Donau und Altmühl herauspräpariert.
Also nicht allein als werbeträchtige Naturschönheit, erst recht nahe besehen und untersucht ist dieser Felsen interessant, lassen sich doch daraus Erkenntniss zur Erdgeschichte gewinnen. Deshalb ist seine Einstufung als schützenswertes Geotop folgerichtig.

Großmehring

Pfarrkirche aus dem 13 Jh., Mariensäule und Nibelungenbrunnen
Nibelungendenkmal an der Donaubrücke, Staustufe Vohburg/Großmehring
Naturdenkmal Demlinger Steinbruch

Kipfenberg

Marktgemeinde;
Burg Kipfenberg - Schloss mit Burg, Musum in Wirtschaftsgebäude: Römer und Bajuwaren
Fastnachtsmuseum, Torbäckgasse 1, Fasenachtsbrauchtum im Altmühltal und im Fränkischen
Limeswachturm auf Wanderwegen erreichbar
Arnsberg - Burgruine oberhalb desmOrtes, Außenanlagen jederzeit zugänglich

Kinding

Marktgemeinde. 1793 wurden die Marktrechte durch stillschweigende landesherrschaftliche Anerkennung schelmisch erstanden.
Burg Kinding, Ruine Rumburg (erstmals 1361 erwähnt), Ruine Rundeck bei Erlingshofen (erstmals 1129 erwähnt), Burgställe bei Unteremmendorf (erstmals 1119 erwähnt) - Burgendichte in mehreren Zeitschleifen. Wer das Glück hat sich in einer zu verlaufen, findet vielleicht zwei weitere Anlagen. Auf den beiden gegehenswerten Burgenwegen durch die Gemeinde (!) - mit dem Symbol eine blauen Zinnenturmes gekennzeichnet - treffen sie mit Sicherheit auf 15 Burganlagen.
Wehrkirche mit Barockausstattung, An der Wehrkirche 1, Befestigung durch Ringmauer mit drei Türmen aus dem 14./15. Jh.
Kratzmühle - Technik-Museum "anno dazumal" mit Technik aus Landwirtschaft, Handwerk, Haushalt und Verkehr.

Kösching

Standort des ersten römischen Kastells nördlich der Donau, geschichtsträchtiger Marktort - bereits für 1420 sind zwei Markttage urkundlich erwähnt.
Tipp: Museum in der Klosterstraße

Mörnsheim

Burgruine über dem Markt - Außenanlagen mit Erläuterungstafeln, jederzeit zugänglich.
Rathaus mit Ausstellung frühzeitlicher Funde, Ortsgeschichte, Steinbrüche, Festspiele, Burgmodell.
Altendorf - Wallfahrtskirche Maria End, wobei Chor in Gotik (1410), Gnadenaltar mit Darstellung des Todes Mariens (1450), barockisiert 1710
Maxberg, Museum beim Solnhofer Aktien-Verein. Versteinerungen, Geologie der Soinhofer Platten, Entwicklung des Steindrucks, Verwendung des Plattenkalks im Bauwesen seit der Römerzeit.

Nassenfels

Ruine der Wasserburg: Burg ist bewohnt. Besichtigung des Innenhofes und Führungen sind nach Voranmeldung möglich. Sitz der AAA - Akademie Abenteuer Archäologie, Informationstafeln vor der Burg im Pavillon an der Schutter
Radelstation an der Via raetica.

Pförring

Pfarrkirche mit echt romanischen Türmen und Apsiden
Kleinhäuslermuseum - kleines Heimatmuseum an der Riedenburger Straße
Römer-Kastell
Naturschutzgebiet

Schernfeld

Museum Berger, Harthof Tel. 0 84 21 / 46 63.
Versteinerungen, Mineralien, Steinverarbeitung. Geöffnet von Ostersonntag bis l. November, werktags 13.30-17.00 Uhr, sonntags 10-12 Uhr und 13.30-17.00 Uhr oder nach Vereinbarung.
Führungen "Steinbruch" oder "Verarbeitung" Anmeldung unter Telefon 0 84 21/9 79 20.
Walderlebniszentrum im historischen Forstamt, Harthofer Str. 2, Ausstellung zum Thema: Wald - naturnahe Forstwirtschaft, Bibliothek

Titting

1497 als Adelssitz beurkundet;
ehem. Wasserschloss - Anfänge recht unklar, 1535/39 Umbau, teils Neubau unter Pfalzgraf Ottheinrich von Neuburg. Nach Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg Neuaufbau (1645) durch Fürstbischof Marquard II., Schenk von Castell.
1707 Errichtung einer fürstbischöflichen Brauerei, die erst ab 1786 genüssliches Bier braute. Innenhof zugänglich, Brauereimuseum, seit 1855 Privatbesitz Familie Gutmann.
T.-Erkertshofen - nach Rekonstruktion eines steinernen Limes-Wachturmin den 1990er Jahren wurden hier 2002 weitere Grundmauern des römischen Grenzwalls freigelgt und zu einem Lehrpfad ausgebaut.
Altdorf über dem Anlautertal: Burgruine Brunneck über , jederzeit zugänglich
ehemaliges in Titting;

Walting

Burg Rieshofen - direkt an der Altmühl, errichtet wohl Anfang 13. Jh. als Wasserburg derer von Rieshofen. Der romanische Burgfried ist 18m hoch und (wieder) begehbar, der Wassergraben wieder freigelegt. Ein beliebter Rastplatz in idyllischem Umfeld.
Burg Pfalzpaint (?)
Pfünz, Römerkastell Vetoniana oberhalb Pfünz, Grundmauern und vollständig aufgebautes Nordtor des Kastells und der einzig wiederaufgebaute Eckturm in Bayern, zwischen Nordtor und Eckturm, begehbare Wehrmauer, jederzeit zugänglich, informativer Rundweg
Naturschutzgebiet Gungoldinger Wacholderheide

Wellheim mit Burg Wellheim

Burgruine oberhalb von Wellheim. Die Anlage mit Palais, Bering und Bergfried ist jederzeit zugänglich.
Urdonautalmuseum im Torbogenhaus
Zigeunerloch - was hat es mit dem auf sich?
Vom Gammersfelder Kirchsteig hinter dem Friedhof zweigt einsteiler Bergpfad ab, der zu einer offenen schlichbarocken Kapelle (1651 beurkundet) auf einem mächtigen Felsblock führt. Innen Volutendecke mit Stuck im Régencestil (um 1720) und Malerei zum Leben eines Eremiten, der hier vermutlich mal gehaust hat.

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