Vorderer Bayrischer Wald bis in die Donauebene

Der Gäuboden (auch Dungau) ist ein nicht fest umrissenenes Gebiet der Donau-Ebene zwischen Wörth und Künzing, etwa 15 km breit und im Norden jedenfalls vom Bayrischen Wald begrenzt. Fruchtbarer und relativ leicht zu bearbeitender Lößboden in einer Schicht bis zu 6 Metern verlockte bereits seit etwa 5500 v.d.Z. zu Besiedlung und landwirtschaftlicher Nutzung. Es entstand eine Kulturlandschaft, die schon mal als Kornkammer Bayerns bezeichnet wurde. Längst werden aber auch Kartoffeln und Zuckerrüben angebaut.
In niedriger Lage um 320 m ü.NN. vor heftigen Winden geschützt, hat der Gäuboden ein mildes und relativ niederschlagsarmes Klima, allerdings bei starker Tendenz zur Nebelbildung im Frühling und Herbst.

Aiterhofen

Gemeinde im Gäuboden in 313 m ü.NN., deren Ureinwohner vermutlich die Erfinder des Bayrischen Henkelkruges waren - Info im Rathaus.
Golfen, Radeln, Wandern und weitere jungsteinzeitliche Gräber entdecken

Falkenfels

bei den sanft eingespenkelten Höhenzügen findet sich wenig felsig Schroffes, eventuell der wuchtige Schlossturm. Hier verliert sich der Bayrische Wald in die Donauebene. Bewaldete Bergkuppen und talmilde landwirtschaftliche Flächen schaffen die Abwechslung, die in alle Richtungen neue ergänzende Eindrücke bringt.

Geiselhöring

Kleinstadt mit rund 6.800 EW in 356 m ü. NN. am Rande der Kornkammer Bayerns.
Seit 14. Jh. zum Markt im Schnittpunkt alter Handelswege ausgebaut, blieb Geiselhöring mit Handel, Gewerbe und Dienstleistungen ein wichtiges Zentrum für das Umland und erhielt daher
1952 das Prädikat „Stadt". Einrichtungen der Freizeit
Die heutige Stadt kann alle wichtigen Einrichtungen - ob soziale, kulturelle oder sportlich - aufweisen und hat dennoch ihr historische Prägung annähernd bewahrt.

sehenswert:
Stadtplatz, ein typisch bayerischer Straßenmarkt, breit, vom meist giebelständigen Geschäfts- und Bürgerhäusern des 16./19.Jh. umgeben, barocke Schweif- und mächtigen Stufengiebel;
- historisches Rathaus (1525)
- Bürger- und Handelshaus aus der Renaissancezeit
- Kirche St. Jakob Am Lins im Südwesten, mit romanischen Bestandteilen (z.B. Schiff), Ausstattung von F.-X. Feichtmayr, Deckengemälde von M. Günther.
- Stadtpfarrkirche St. Peter und Erasmus (nach 1760), im Nordosten, prächtiger Barock

- Hadersbach: Rokokokirche
- Pönning: Rokokokirche
- Antenring: Wallfahrtskirche
- Haindling, alter Marienwallfahrtsort mit malerisch am Hang gelegener, im Kern gotischer Doppelkirchenanlage, im Friedhof gelegen, auf den ein barocker Kreuzweg zuführt

115 km beschilderte Rad- und Fußwanderwege

event:
- Jugendtagungshaus
- historisches Freilichtspiel „Eva Plenningerin" (alle 4 Jahre),
- Original Münchner Schäfflertanz (alle 7 Jahre)

museal:
Agrarhistorisches Museum "Troadbodn" und das Museum der Seefahrt.

Haibach mit Elisabethszell

staatlich anerkannter Erholungsort in 450/922 m ü.NN., in einer windgeschützten Talmulde gelegen, gut umwaldet, recht vereinzelte Bauernhäuser, Burgruine am Hofberg mit Hofbergmuseum

Hunderdorf

Gemeinde
OT Steinburg:
beliebter Ferienort am Eingang zum Bayerischen Wald
- gut markierten Wanderwegen, die in das Perlbachtal, durch die eindrucksvollen Wälder und über die sanften Bogenbach-Wiesen führen sowie zu historischen Bauten, wie z.B. Schloss Steinburg oder zur Schlosskapelle Au
sportlich:
Tennis, Stockschießen, Hallenbad
Kinderspielplatz
Naturerlebnispfad mit Wassertretbecken im idyllischen Perlbachtal.
Radfahren auf Donau-Regen-Radweg, ehemal Bahntrasse
personell:
Mühlhiasl - legendärer Waldprophet - ist hier beheimatet

OT Windberg liegt auf einer Anhöhe in 420 m ü.NN.
mit herrlichem Rundblick auf die Berge des
Bayerischen Waldes, das Bogenbachtal und die
Donauebene.
Das mittelalterliche Klosterdorf
gilt bayernweit als Musterbeispiel für gelungenen Denkmalschutz und Dorferneuerung. Rund um die romanische Basilika (12. Jh.) mit reizvoller Rokoko-Ausstattung und das Prämonstratenserkloster gruppieren sich weitere historische Bauten. Etwas außer halb liegt die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz mit
Einsiedelei.

Freizeitmöglichkeiten:
Wanderwegenetz, Kulturveranstaltungen, Märkte, Jugendbildungsstätte, Asphaltstockbahn, Klosterladen, Gleitschirmflugmöglichkeiten und -schule.

Konzell

Fremdenverkehrsgemeinde in 500 - 900 m ü.N.N. Zwischen den Städten Straubing und Cham,
inmitten herrlicher Natur des Menachtales, umgeben von bewaldeten Höhen;
sehenswert:
Wolfsgrube und versteinertes Krokodil auf dem Himmelsberg bei Kölburg
Teufelsstein bei Großwieden
Burgruine Höhenstein und die
Gallnerkirche - recht sagenumwoben. Was wird denn gesagt?
zugehörig:
Ferienorte Gossersdorf
Ferienort Denkzell - noch ein "Schönstes Dorf Deutschlands" mit sehenswertem Salzbrunnen

markiertes Wanderwegenetz
Radwege direkt am Donau-Regen-Radweg
Kutschen- und Pferdefahrten nach Vereinbarung
Sauna, Solarium, Fitnessstudio, Sportzentrum mit Mehrzweckhalle, Tennisplätze, Asphaltstockbahnen, leichtathletische Anlagen, Skilift
beheizte Freibäder in der Nachbarschaft

Loitzendorf

Fremdenverkehrsgemeinde in 624 m ü.NN.
zugehörig die Orte Rißmannsdorf, Rottensdorf, Au, Gittensdorf, Streitberg, Kager
gewandert: nach Berghaus, Streitberg,
weitsichtig: Gallner (697 m) bietet herrlichen Blick zur Donauebene und in die Bayerwaldberge
blumig:
liebevoll reichlich der Blumenschmuck an den Wohn- und Bauernhäusern.
Kutschenfahrten, Tennisplatz.

Mallersdorf-Pfaffenberg

Der Markt in 380 - 500 m ü.NN. mit typisch bäuerliche Kulturlandschaft und großen Wäldern in 380 - 500 m ü.NN..
Sport- und Freizeitangeborte, Übernachtungsmöglichkeiten, Hotel und Gasthöfen.Das besagt noch gar nix. Was sind die Besonderheiten, womit kann kann geholfen werden?

Mariaposching

an der Donau in flachen 315 m ü.NN., radfahrerfreundich am "Baierweg"

Mitterfels

staatlich anerkannter Luftkurort in 400/495 m ü.NN.,
Heimatmuseum im ehemaligen Gefängnistrakt der Burg Mitterfels, kulturelle Veranstaltungen rund um die Burg;
Reitmöglichkeiten, Panorama-Freibad, Hallenbad, Angeln, Fahrradverleih

Neukirchen b. Bogen

naturnah im langen Tal bei 400/600 m ü.NN. gelegener mildklimatischer und staatlich anerkannter Erholungsort nördlich von Bogen, neben dem Wintersportzentrum St. Englmar. Besonders betörend die Baumblütezeit - hier gibt es schließlich auch einen Obstlehrgarten in Inderbogen mit Lehrbienenstand. Wobei die gelehrtesten Bienen nicht immer die gelehrigsten sind.
Einfach so und vielleicht zum gedankenlosen Genießen sind die Nagelsteiner Wasserfälle bei Obermühlbach.

Niederwinkling

liegt vor den Ausläufern des Bayrischen Waldes etwas "niederwinkling" vor der Donau am - an welchen Berg gleich? Na einfach am Welchenberg (386m). Dazwischen noch ein gutes Stück Oberwinklig und ein wenig lauter Bach in Lauterbach. Die Leute scheinen (r)echte Pragmatiker zu sein.

Rattenberg mit Burg Neurandsberg

dörfliches Idyll in bergiger Umgebung bei 500 bis 950 m ü. NN., staatlich anerkannten Erholungsort im Naturpark Bayrischer Wald, ohne(?) Ratten am Berg, dafür alte Bulldogs (Traktoren) zum Streichel, junge Rehe und Hirsche zum Fressen lieb, Kneipen und Kneippen ohne Hektik.
Burgruine mit Wallfahrtskirche;
Teufelsmühle - keine Mühle, sondern eine Felsengruppe

Rattiszell im Bayerischen Vorwald

340 - 688 m ü.N.N. im Kinsachtal nahe der Donau und nahe den über 1000 m hohen Bergen des Bayerischen Waldes fernab vom hektischen Alltag.
36 Ortsteilen, u.a. Haunkenzell, Pilgramsberg und Herrnfehlburg.

sehenswert:
- Barockkirche (1679)
- Mehrzweckhalle: Kegelbahnen, Tennisplätze, Sommerstockbahnen (überdacht)
- Naturlehrpfad.
- Bergschlösschen: Ferienhaus mit Wellnessbereich
- romantische Kinsachtal
- viele einsam gelegene Bauernhöfe, Kapellen und Wegkreuzen rundum

OT Herrnfehlburg - gotische Schlosskapelle in mit barocken Zutaten
OT Haunkenzell - Frührokokokirche (um 1740)
OT Pilgramsberg - Hallenschwimmbad mit Sauna/ Wellness, Wallfahrtskirche auf dem Berg
aussichtsreich:
Gallnerberg

Sankt Engelmar

staatlich anerkannter Luftkurort und Wintersportplatz in 800 bis 1095 m ü. NN, tief im Wald in einer Senke zwischen den 1000ern Predigtstuhl, Pröller und Hirschenstein versteckt, bis Pilgerscharen ihren Waldvater Englmar fanden. dass er alljährlich wieder und immer noch gesucht wird hat eher religiöse Hintergründe
Rodeln, Reiten, Baden am schönen Fleckerl

Schwarzach

Marktgemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort seit 1970 mit rund 3.000 EW auf 3.200 ha am Südrand des Bayrischen Waldes in 364 bis 1095 m ü. NN. (am Hirschenstein)
1129 urkundlich erstmals erwähnte Gründung Niederalteicher Mönche nach Schenkung von Herzog Odilo. Benannt wurde der Ort nach dem Fluss Schwarze ohe. Oder dem Schwarza Bach.
bemerkenswert:
- imposanter historischer Marktplatz anstelle einer früher Schlossanlage der Degernberger,
- erste Weißbierbrauerei Bayerns durch Privileg (1548) für Landhofmeister V. von Degenberg
- zur Gemeinde zählen 78 Ortsteile, Weiler und Einöden. Eingegliedert wurden die Gemeinden Niederwinkling und Perasdorf (?)

Steinach

mit rund 3.000 EW in 350 m ü.NN. am Fuße des Bayerischen Waldes nahe A3/Ausfahrt Straubing;
sehenswert:
Kirche St. Tiburius (12. Jh.), romanisch, in Münster
what could you do?
- Turnhalle, Tennisplätze, Rasenspielfelder
- 18-Loch-Golfplatz in herrlicher, naturnaher Landschaft
- Segeln, Surfen - wo?
- Baden im Seegebiet rund um Steinach
- ausgedehnten Wanderungen
- Reitsportgelegenheiten in Münster

Wiesenfelden

Gemeinde mit rund 3.500 EW (2005) und gut verteilten 85 Ortschaften und Weilern auf 78km² einer sonnig luftigen Hochebene des Vorderen Bayrischen Waldes, 640 bis 750 m ü.NN., ideal für familienfreundlichen Urlaub und sanften Tourismus. Das Bildungswerk des Bund Naturschatz hat im Schloss seinen Sitz. In der Wildkatzenstation kann man sich viel abluchsen, am Neuweiher baden und an der Mariengrotte in sich gehen und die Aussicht genießen.
Tipp: Saulburg mit Schloss und Grabmühl

Windberg

liegt auf einer Anhöhe in 420 m ü.NN. mit herrlichem Rundblick auf die Berge des Bayerischen Waldes, das Bogenbachtal und die Donauebene.
musterhaft:
Das mittelalterliche Klosterdorf gilt bayernweit als Musterbeispiel für gelungenen Denkmalschutz und Dorferneuerung. Rund um die romanische Basilika (12. Jh.) mit reizvoller Rokoko-Ausstattung und das Prämonstratenserkloster gruppieren sich weitere historische Bauten. Etwas außerhalb liegt die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz mit Einsiedelei. Freizeitmöglichkeiten:
Wanderwegenetz, Kulturveranstaltungen, Märkte, Jugendbildungsstätte, Asphaltstockbahn, Klosterladen, Gleitschirmflugmöglichkeiten und -schule.
Der Baierweg - Wanderweg von der Donau durch den Bayerischen Wald bis nach Böhmen führt auch über die Windberger Höhen und bietet u.a. auch einen herrlichen Panorama-Blick auf Hunderdorf und Steinburg.

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