Kalkfelsen, die zum Klettern verführen, verzweigte Höhlensysteme, Grotten, Waldseen mit guterWasserqualität, sprudelnde Bäche mit fruchbaren Niederungen.
Eine angenehme Gegend, einen Urlaub wert und noch nicht von Touristen überflutet.
auf und aus viel Sandstein gebaute Stadt mit rund 15.000 EW (2008) am Ausgang des Nürnberger Reichswaldes;
Die planmäßige Marktgründung wurde um 1400 erweitert zur Stadt auf regelhaftem Grundriss. 1504 wurde Altdorf im Landshuter Erbfolgekrieg von Nürnberg erobert und verblieb bis 1806 nürnbergisch.
1575 wurde hier ein Gymnasium gegründet, aus dem bald eine Akademie wurde, die Wallenstein als Schüler sah. 1622 wurden hier in der Universität "Nürnberg" Studenten wie Leibnitz (Nicht der Kekser, sondern der Philosoph) und Goethes Vater gedanklich fit gespritzt. Der dreiflüglige Arkadenbau, bis 1809 Hohe Schule, brilliert noch heute in hellem Sandstein mit Treppen- und Uhrenturm in der gut erhaltenen Altstadt.
Ein 15. Jh. errichteter pfälzischer Amtssitz am Schlossplatz wurde als Pflegeschloss genutzt. Es wurde 1552 durch Markgraf Albrecht Alcibiades zerstört, 1552 wieder neu aufgebaut. Der dreigeschossige Bau mit Satteldach, Krüppelwalm und rückseitig turmartigen Anbau steht noch an der Innenseite der ehemaligen südwestlichen Stadtmauer. Auch eine rundbogige Gartenpforte blieb erhalten.
Stadt mit rund 12.400 EW (2010)
Die "Haderichsbrücke" über die Pegnitz in verkehrsgünstiger Lage (8./9. Jh.) an der Goldenen (Prager) Straße förderte die Ortsgründung um eine Schutzburg.
1360 erwarb Kaiser Karl IV. den Grund und ließ ein Haus für den neuböhmischen Verwalter errichten.
1517 Neubau des Schlosses durch die Freie Reichsstadt Nürnberg. Im Innern schöne Stuckdecken.Stadtrechte verlieh dann Karl IV.;
1504 kam Hersbruck in den Besitz der Stadt Nürnberg und wurde wichtiges Pflegamt. Aus dieser Zeit stammt das Pflegschloss (Spätrenaissance)
weiter sehenswert:
- Markt mit hochgiebeligen Häusern mit Aufzugsgauben
- Stadtkirche, barocker Saal mit gotischem Chor und Kirchenväteraltar (um 1480/90)
- Prager Straße - Teil der ehemaligen Goldenen Straße, mit alten Bürgerhäusern
- Spitalkirche und einige Gebäude des Spitals St. Elisabeth
- Reste der Stadtmauer und drei Tore, z.B. Nürnberger Tor (1444)
- Hirtenmuseum, eine echte Rarität
- Patrizierschloss aus Mitte 16.Jh. (Renaissance)

Seit 1929 wird jährlich um Anfang September ein Fest der 500000 Dahlien gefeiert - mit Standkonzert am Rathausplatz, Bieranstich und den großen Blumenfestumzug. Bunt und reich an Blüten.
rund 10 km nordöstlich von Nürnberg an der B14 - ein Ort zum Anhalten,
weil stattliche Fachwerkhäuser, traditionelle Häuser aus Burgsandstein
und alte Höfe und gute Gastronomie zum Anhalten und Bummeln verlocken.
Urig das Heimatmuseum mit dem bäuerlichen Innenhof. Die Schlossstraße
führt an ein ge"schloss"enes Anwesen, hinter dem sich ein braver
Hund die Stimmbänder ruiniert, sobald man ein angeschlagenes Poster lesen
will.
modern altes Städtchen, 837 (?) erste urkundliche Erwähnung, 1370 Stadtrecht
durch Karl IV. - ordentlich, vielfältig und lebendig;
sehenswert:
die Mühle an der sich verzweigenden Pegnitzschleife, das Mühltor als
Rest der Stadtmauer, wunderschöne Fachwerkhäuser an der Friedhofstraße.
Das Schloss ist als solches nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Schön schroff zeigen sich die Felsen der Frankenalb unten am Parkplatz im
Pegnitztal, wo eine Holzbrücke über die Pegnitz führt. Da kann
man zum Kriegerdenkmal klettern und sich einen eigenen Standpunkt erarbeiten:
gute Aussichten.
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