Altes Mesnerhaus, Museum im Fachwerkgebäude
Heimatmuseum
Kneippanlage
Geoökologischer Waldlehrpfad
Augustinerstift
Stadt seit 1994 mit rund 17.000 EW (2009) ohne Hochhäuser, mit neu entwickeltem Zentrum, modernem achteckigen Rathaus und moderner Kunst im öffentlichen Raum - Künstlerbrunnen (Michaela Bieth), viel Sammelsurium zwischen Neubauten, Siedlungen aus Mitte 20. Jh., Eigenheimen, Einzelhöfen, Dörflichem und Naturschutzgebiet am Hainberg
Ortsteile: Ammerndorf mit Kernmühle, Altenberg, Amslingen
an der B14 "vor" Lauf - der Handel zwischen Böhmen und Nürnberg
gab dem Ort seine Bedeutung. Hier war für die Fuhrleute letzte Station vor
Nürnberg. Noch heute stehen die Gasthäuser dicht entlang der Hauptstraße.
Bis zum 19. Jh. war der Herrensitz im Besitz der Tucher. Die Pfarrkirche St. Georg
(spätgotisch) mit teils barocker Ausstattung birgt Epitaphien dieser Familie.
Das ehemalige Herrenhaus ist Heimatmuseum.
Auch viele andere Nürnberger Patrizier hatten hier Güter. Der ehemalige
Schmidtbauernhof ist nun Gemeindezentrum - alljährlich Fest am urigen Backofen.
heftiger Zuzug in den letzten Jahrzehnten
Die politische Gemeinde Veitsbronn besteh! aus den siebt n Ortsteilen Veitsbronn, Siegelsdorf,
xxxKreppendorf, Bernbach, Retzelfembach, Kagenhof und Raindorf.
Die erste Besiedlung des Zenntales ist nicht belegt. Die ältesten dokumentarischen Aufzeichnungen
über Veitsbronn und die umliegenden Orte stammen aus dem frühen Mittelalter.
14. Jh. Erste urkundliche Erwähnung von Veitsbronn
1357 kommt die Veitskapelle des Wallfahrtsortes Vitesprunne an das Nürnberger Heilig-Geist-Spital. Die Kirchenanlage
muss also schon vor dieser Zeit entstanden sein. Die hochgelegene Wehrkirche ist angefüllt mit wertvollen Kunstwerken.
1547 Die Veitsbronner Kirche wird selbständige evangelische Pfarrei.
1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg leidet die Bevölkerung unter Plünderungen. In der Wehrkirche findet sie Schutz. Das alte Veitsbronn steht unter der Herrschaft der Zollem - nach
Einfluss der Familie Peßter und des Neuen Spitals in Nürnberg.
1792 kommt Veitsbronn zunächst unter preußisch-hohenzollersche Verwaltung.
Bis 1792 führt die berühmte Frankfurter Straße durch das Dorf. Sie bringt nicht nur Lohn für die Vorspanndienste,
sondern auch die Verbindung zur weiten Welt.
1806 kommt Veitsbronn zu Bayern.
1850 Der wirtschaftliche Aufschwung naht mit dem Bau der Eisenbahn. Zu dieser Zeit beginnt auch die industrielle
Herstellung von Ziegeln aus den vorhandenen Lehmgruben.
19. Jh. Die Well erschließt sich für Veits bronn immer mehr- nicht nur durch die Industrie (Ziegelstein), die in
Siegelsdorf entsteht, sondern auch durch die neuen Eisenbahnstrecken Nürnberg - Würzburg (1865) und Siegelsdorf - Langenzenn (1872).
1978 kommt im Zuge der Gemeindereform Raindorf hinzu.
1980 stößt durch Umgemeindung Retzelfembach zu Veitsbronn.
1980 Veitsbronn ist Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft,
die in diesem Jahr aus den Qemeinden Seukendorf und Veitsbronn gebildet wird.
1986 Bau eines Sportzentrums für die verschiedensten Sportarten
1990 Bau der Zenngrundhalle für Konzerte, Theater, Filmvorführungen,
private und öffentliche Veranstaltungen. Tagsüber nutzen örtliche Vereine die Halle.
2003 wird das Veitsbad generalsaniert und bietet seitdem für die
nähere und weitere Umgebung eine moderne Badelandschaft.
Die Gemeinde Veitsbronn besitzt ein weitläufiges Radwegenetz. Ob Spaziergänge oder Wanderungen - Veitsbronn hat
für jeden etwas zu bieten. Wahrzeichen der Gemeinde ist die Veitskirche.
Dietenhofen Obermichelbach/a> Puschendorf Röthenbach Roßtal Seukendorf Tuchenbach Wilhermsdorf