Ansbach
ist eine Mixtur aus Markgrafenbarock, Rokoko und Renaissancehöfen mit ca.
40.000 EW (um 2000) und die Regierungshauptstadt Mittelfrankens am Flüsschen
Rezat;
Der heilige Geist eines gewissen Gumbert hat dann den Flecken wie eine Keimzelle
befruchtet, woraus 748 ein Benediktinerkloster geboren wurde (ab 11. Jh. Chorherrenstift);
Johann David Steingruber aus Wassertrüdingen war ein weltoffener bescheidener
Bürger, der Engagement, Kunstsinn und Sachverstand in die Architektur einbrachte,
die als Markgrafenbarock viele Stadtbilder in Mittelfranken mitprägt: das
Herrieder Tor (175O) ebenso wie viele Bürgerhäuser und Kirchenumbauten.
Industrialisierung erst nach 1945 forciert (Kunststoffverarbeitung, Elektronik,
Ernährungs- und Textilindustrie), aber noch heute rund 50% in Verwaltung,
Handels, Banken und anderen Dienstleistungen tätig. Gut entwickelter Fremdenverkehr.

Sein Ansbacher Mentor, der Jurist Anselm Ritter von Feuerbach, Vater des Philosophen Ludwig Feuerach, starb dann unter mysteriösen Umständen. War man dem Geheimnis der Herkunft des Mannes etwa dicht auf der Spur? Denn kurz darauf und nach seiner Konfirmation wurde auch Hauser in den Hopfgarten gelockt und mit einem gezielten Messerstich so verletzt, dass er drei Tage später (am 17.12.1833) verendete.
5 Jahre reichten dem Jüngling, der mit Sicherheit kein Hochstapler war, in Literatur und Film Eingang zu finden, zig Denkmale zu erhalten und ermordet zu werden. Ein überzeugendes Denkmal ist an der Platenstraße.
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