Kurstadt mit ca. 12.400 EW (2003) am Fuß der Schwäbischen Alb;
Luftkurort und Heilbad
Bereits im 4. Jh. war der "Runde Berg" bei Urach ein befestigter Herrensitz.
Im 12. Jh. erfolgte die Gründung durch Graf von Hohenurach, 1260 kam Urach an die Grafen von Württemberg und war 1442 bis 1482 deren Residenz.
1443 Schlossbau unter Grafen Ludwig, in dem bis 1482 residiert wurde. Im Palmensaal
und im Goldenen Saal feierte Graf Eberhard im Barte 1474 die Hochzeit mit Barbara
Gonzaga von Mantua.
ab 16. Jh. Flachsspinnerei, Leinenweberei, Entwicklung zu Textilstandort, seit
1985 Kurbad
sehenswerte Innenstadt:
- prachtvolle Fachwerkhäuser
- historischer Marktplatz, Fachwerk-Rathaus, spätgotischer Marktbrunnen
- Basilikakirche St. Amandus (1470-1499, Peter von Koblentz) Spätgotik, mit Mönchshof
- Residenzschloss mit Innenräumen aus Gotik, Renaissance, Barock
- Kloster Güterstein
. Webervorstadt
- Festung Hohenurach - unter Herzog Ulrich zum befestigten Staatsgefängnis umgebaut, Ruine
- Festungsruine Hohenwittlingen
flüssig:
- zwei Wasserfälle
- Höhenfreibad Tiergartenberg
- Thermal-Mineralbad
Ortsteile: Wittlingen, Seeburg
Stadt mit 9.220 EW (2004) auf 15,82 km² im schönen Ermstal - mit eindrucksvollem Radweg nach Bad Urach und nach Metzingen
Gemeinde, 783 erstmals urkundlich genannt;'
Automuseum mit historischer Zapfsäule - über 60 fahrbereite Maschinen,
auch Motorräder
Stadt der Händler und Gastronomen und "größtes Dorf im Landkreis"
mit fruchbaren Böden und saftigen Augen-Weiden südlich der Achalm; benannt
wahrscheinlich nach den Grafen Egino, die hier eine Burg bauten.
1090 erste urkundliche Erwähnung, doch wahrscheinlich schon von Steinzeitmenschen
besiedelt - Mammutfund 1967, aber kaum fossile Häuser - alles relativ modern;
Heimatmuseum; herrliches Freibad
gastliches Städtchen, im 13. Jh. planmäßig angelegt, wo Fachwerk
noch dominiert; Burg Derneck
Die nahe Friedrichshöhle in karstigem Fels kann per Boot befahren werden,
die daraus entspringende kleine saubere Zwiefalter Ach kaum. Dafür fühlen
sich die Forellen darin gut aufgehoben, bis sie im Gasthof zu Tisch gebeten werden.
Eine Wanderung bis nach Zwiefalten...
Hohenstein - Burg Hohenstein
Stadt, 1975 durch Zusammenschluss der Gemeinden Holzelfingen, Honau und Unterhausen gebildet
und das Schloss Lichtenstein mit einschließend;
Das 1840/42 am Rande der Schwäbischen Alb auf älteren Fundamenten erbaute Märchenschloss ist der Beschreibung im Roman "Lichtenstein" von W. Hauff nachempfunden, der ins 16. Jh. führt - da war an dieses Schloss noch gar nicht zu denken!
Traumhaft:
Bauherr Graf Wilhelm sammelte viel kostbare Glasmalerei und Gemälde, unter
anderem jenen werbeträchtigen Schützen, der seinen Betrachter stets
anfixiert.
Wilhelm-Hauff-Museum:
Eine Ausstellung in der Echazstr. 2 zeigt das Gesamtwerk des mit 24 Jahren verstorbenen
supermodernen Romantikers und Märchenerzählers.
Stadt am Austritt der Echaz aus der Reutlinge Alb ins milde fruchbare Albvorland,
dicht an Reutlingen grenzend; wahrscheinlich allemannische Ortsgründung um
260 durch Fürst Phulo, 937 erste urkundliche Erwähnung, 1699 als Stadt
genannt;
1833 Papierfabrik Luis Laiblin, auch Textilindustrie, wenig stilecht erhaltene
Bauwerke: zwei Rathäuser aus einem umfunktionierten Fachwerkensemble (1437
bzw. 1503) mit noch älteren Fachwerkresten; Klosterkirche der Klarissinnen
mit Mauerresten; Mühlenmuseum;
bemerkenswert:
Schlössle und Park mit ausgeprägt alemannischem Fachwerkbau (1450),
allseitig vorkragendem Oberbau auf gemauerten Feldsteinsockel;
Innenstadt verkehrsberuhigt mit Tendenz zur Gartenstadt - schöne Boulevards
Stadt nördlich über dem hier weiten Neckartal; 1092 erstmal urkundlich erwähnt als Plidolfeshusin; nach 1260 zu Württemberg, 1973 mit den Gemeinden Dörnach, Gniebel und Rübgarten vereint; berühmte Kaminbauer
Große Kreisstadt mit rund 109.800 EW (2003) an der Echaz unter der Achalm,
1090 erstmals genannt, 1236 1240 von Kaiser Friedrich II. zur Stadt ausgebaut
und nach Ende der Staufer zur Reichsstadt erhoben. Die Stadt stand häufig
im Streit mit Württemberg, wurde mehrfach belagert, war wichtiges Mitglied
im Schwäbischen Städtebund, kam 1803 an Württemberg.
traditionelle Industriestadt; weiter
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dinkelhaft: Römersteiner Dinkel ist ein gesundes Naturprodukt
Stadt am Rand der mittleren Schwäbischen Alb im kleinen Tal der Zwiefalter Ach; 540 - 760 m ü.NN.; 904 erstmals urkundlich erwähnt als Besitz des Klosters Reichenau,
Trochtelfingen - Stolch'sches Schloss
Zwischen Kloster und Brauereitrift treffen sich die Achflüsschen zwiefältig
zur Vereinigung. 1089 Stiftung des Klosters Zwiefalten durch die Grafen Kuno und
Liutold von Achalm;
prächtig:
barocker zweitürmiger Münster (1744-1765) mit farbenprächtigen
Fresken;
Wimsener Karstwasser-Höhle
Gomadingen Grafenberg Grabenstetten Gutsbezirk Hülben Mehrstetten Münsingen Pfronstetten Riederich Sankt Johann Walddorfhäslach Wannweil