Große Kreisstadt mit rund 21.000 EW (2010) auf einer Hochebene zwischen Heilbronn und Heidelberg im angeblich schönstenTeil de Neckartales;
1822 entdeckte Inspektor Rosentritt Salzvorkommen, die zur Gründung des Solebades führten. Mit vollgesättigter Sole aus 180 m Tiefe versucht man seither, Astma, Bronchitis, Rheuma, Hautkrankheiten, Allergien, Stimmstörungen und weiteren Übel zu lindern. Auch ein fein herbes Kurpils könnte Wunder bewirken.
Städtchen und Sole-Heilbad mit rund 6.900 EW [2007] auf 19,38 km² in 195 m ü. NN. am Neckar;
größte Stauferpfalz nördlich der Alpen, gegründet um 1300
Freie Reichsstadt
reichlich mittelalterliches Flair:
Die Altstadt steht als Ensemble unterDenkmalschutz. Vom Hohenstaufentor bis ins Burgviertel viele geschichtsträchtige Häuser, so in der Schwibbogengasse 5 ein Fachwerkhaus mit hebärischer Inschrift, in dem sich früher der jüdische Betsaal befand. Oder eigenwillig geformte Fachwerkbauten in krummen Gässchen, von denen das "Bügeleisenhaus" das schmalste der Stadt ist.
imposant:
staufische Kaiserpfalz mit Roten Turm, Pfalzkapelle, Palais mit Arkaden aus unterschiedlich gestalteten romanischen Säulen, Steinhaus (um 1200, größter romanische Wohnbau Deutschlands) mit iWandmalereien aus Mittelalter und Spätgotik im ersten OG;
Blauer Turm (um 1200), bis ins 19. Jh. Hochwachtturm, schöne Sicht über die Altstadt und das Neckartal, Wahrzeichen der Stadt
weit verstreute Weinbaugemeinde, fachwerkreiche Altstadt, Rokoko-Rathaus am Mark, Renaissanceschloss. Versorgungsmöglichkeit über Spitalkelter.
Tripsdrill - Deutschlands erster Erlebnispark (1929): www.tripsdrill.de - für Geburtstagskinder Eintritt frei! Mit der Gesengten Sau oder dem Waschzuber fahren, sich liften lassen (auf das Baumhaus) oder zum Date in die Altweibermühle, oder mit den Wölfen heulen und um 14.30 fressen.
Fachwerkstadt mit rund 20.500 EW (2007) in 176m ü.NN.,
Die ehemalige Freie Reichsstadt(?) ist längst über die ehemalige Stadtmauer hinaus gewachsen.
Die denkmalgeschützte Altstadt gilt als ein Schatzkästlein deutscher Holzbaukunst mit über 100 Fachwerkhäusern. Eppingen ist Station der Deutschen Fachwerkstraße. Besonders um den Pfeifferturm präsentiert sich eine Ansammlung prachtvoller Fachwerkhäuser aus der Blütezeit der Stadt. Ganze Häuserzeilen alemannischer und fränkischer Bauweise findet man in der Metzgergasse, St. Petersgasse und am Altstadtbogen.
- Baumannsches Haus (1582) Kirchgasse, Renaissance, reich mit Schnitzwerk versehen
- Alte Universität (1564), in der Pestzeit von der Uni Heilbronn als Ausweichquartier genutzt. In ihr ist ein bauanregendes Stadt- und Fachwerkmuseum untergebracht.
- Altstädter Kirche mit Wandmalereien (1320!)
event:
Historische Umzüge, Altstadtfeste, Orgelkonzerte, Puppentheater
der Weinort unterscheidet sich von den meisten dadurch, dass sich hier Historisches und Neues auf ansehnlich zweckmäßige Weise verbindet. 1977 wurde der Stadtkern erneuert. Die Mauritiuskirche (1850) traf es im Innersten - sie wurde mit zeitgenössischer Malerei ausgestattet.
Stadt mit rund 7.400 EW (2007) auf 38,45 km² in 154m ü.NN.am Neckar,
Historischer Stadtkern einer einstigen Deutschordensstadt, die im 14. Jh. mit Stadtrechten versehen wurde. Das sich erhebende Deutschordens-Schloss ist das zweitgrößte Neckarschloss
hat mit rund 1.500 EW (2009) heute weniger Einwohner als zu römischer Zeit. Von 160 bis etwa 260 n.d.Z. bestand hier ein römisches Kastell. Der südliche Burggraben der Götzenburg war der nördliche Graben des Kastells. Funde - zu sehen im Friedrich-Krapf-Museum - bezeugen erheblichen Wohlstand der Bewohner. Zufällig traf man beim Neubau eines Hauses auf ein Römerbad, das inzwischen als Freilichtmuseum öffnete und nicht nur die neuen Germanen, auch neuzeitliche Römer überrascht.
personell:
Ritter Götz von Berlichingen wurde hier geboren, erlebte hier wenige Kindheitsjahre. Nach gründlicher Lehre bei seinem Onkel erstritt er sich reichlichen Wohlstand, mit dem er sich Schloss Hornberg im Neckartal leistete. Im Burgmuseum ließ er lediglich seine eiserne Hand zurück mitsamt der untauglichen ersten Version. Und seine Gebeine im nahen Kloster Schöntal. Dass man ihn in Freilichtspielen im romantischen Schlosshof zweitweise wiedererleben kann, ist einem Kunstkniff Goethes zu danken, der seine ergötzliche Dramenhandlung nach Jagsthausen verlegte.
Weinbergidyllische Stadt
Weinstädtle auf einer Terrasse der bewaldeten Löwensteiner Berge, noch weiter oben die Ruine der Burg Löwenstein.
Manfred-Kyber-Museum über die Dichter Kyber und Paul Distelbarth und Ortsgeschichte
im mittelalterlichen Freihaus;
Breitenauer See mit Campingplatz
OT Teusserbad: Mineralwasserwerk am Wasserschlösschen Lautereck (1623)
Stadt an der Jagst, natürlich mit einer Burg. In diesen Mauern waltete nicht nur Gtz für seinen Herrn, Herzog Ulrich von Württemberg, auch Schillers Schwester Louise weilte als Frau des Stadtpfarrers Gottlieb Franckh mehr als 30 Jahre bis 1836 hier.
Große Kreisstadt mit rund 27.200 EW (2007)
Stadt am Kocher mit den OT Bürg, Kochertürn, Stein, Cleversulzbach. Zum Lyriker Eduard Mörikes, von 1834 bis 1843 Pfarrer in Cleversulzbach, gibt es ein Museum in Cleversulzbach.
Stadt mit etwa 2.400 EW (2008) auf 12,04 km² in 206 m ü.NN, eingerahmt von und klimatisch mild eingebettet zwischen den Höhenzügen des Naturparks Stromberg-Heuchelberg südwestlich von Heilbronn.
Klima und fruchtbarer Keuperboden bilden ideale Voraussetzungen für den Weinbau.
natürlich:
Die Laubmischwälder auf den Höhenzügen des Strombergs laden zu Wanderungen ein. Da ist der Brunnenweg eine von vielen guten Möglichkeiten. Auf dem Lehrpfad Weisser Steinbruch kann man sich über die die Geologie des Berges informieren. Die Zeitreise reicht bis rund 220 Mio. Jahren zurück (Trias). Der Steinbruch ist sensationeller Fundort von Fossilien. Abgüsse davon können im Rathaus besichtigt werden, beispielsweise die rechte Pfote eines Sellosaurus. Zuvor aber noch die herrliche Aussicht aufnehmen!
Erfischend ist der Badesee "Katzenbach".
bekannte Rotweinstadt am Fuße des Heuchelberges; Rokokoschloss (um 1300) der Grafen von Neipperg; Stadtkirche mit Barbara-Altar (1510) das Malers Jörg Ratgeb
Stadt mit ca. 11.300 EW; von 1237 - 1440 Reichsstadt, danach würtembergisch. Die Burg Weibertreu über Weinsberg wurde 1140 von König Konrad III. im Kampf gegen die Welfen gewonnen. Zerstört wurde die Weibertreu mit samt dem Ort Weinsberg 1525 im Bauernkrieg von den Bauern unter Bauernjörg völlig zerstört. Das Kernerhaus in Weinsberg war Zentrum der Schwäbischen Dichterschule und ein Treffpunkt für Dichter aus aller Welt.
Gemeinde;
1924 erste Bausparkasse - aufklärendes Museum mit Gratisberatung.
Mammutbäume am Wellingtonienplatz
Finsterroter See - Badesee im Vogelparadies
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