kreisfreie Stadt mit rund 122.000 EW am hier schiffbaren Neckar, Hafenstadt
mit Verwaltungssitz des Landkreises Heilbronn;
747 erstmals genannt, war bis 1803 Freie Reichsstadt. Die Altstadt wurde bei einem Luftangriff 1944 fast vollständig zerstört und verlor viel von jener märchenhaften Romantik, die Heinrich von Kleists historische Ritterschauspiel "Das Käthchen von Heilbronn" nahe brachte. Der Wiederaufbau erfolgte halbherzig, beschrnkte sich auf einige wenige hervorragende Gebäude.
[R] Rathaus: gotisch, Renaissancefassade, Freitreppe, prachtvolle astronomische Uhr.
[M] Marktplatz
[T] Theater am Berliner Platz
[1] Haus Zehender: spätbarockes Bürgerhaus von 1726, original erhalten.
[2] St. Kilian, gotisch, Hauptaltar von 1498 (H. Seyfer). Sie erhielt im 16. Jh. einen Hauptturm im Stil der Renaissance und so eines der ersten bedeutenden Renaissance-Werke nördlich der Alpen. Auf dem 62 m hohen Kirchturm steht das Männle, eine Landsknechtfigur
[3] Münster
[4] Deutschhof ehemals Anlage des Deutschen Ordens, heute Städtische Museen mit
Galerie
[5] Götzenturm, Teil der ehemaligen Stadtmauer aus dem Jahr 1392. Götz von Berlichingen war hier drei Jahre gefangen.
[6] Hallenbad, Eislaufhalle
[7] Nikolaikirche
[8] Hafenmarktturm: wiederaufgebaut, mit Glockenspiel
Hagens Kaffeemuseum, Christophstraße 3, Kaffeersterei, frischer Kaffee, Verkauf
Heilbronner Kunstverein, Allee 28
Naturhistorisches Museum, Kramstraße 1
Weinbau- und Neckarschiffahrtsausstellung, Frankfurter Straße 75
ruhig
Stadtgarten und Alter Friedhof
Pferdemarkt Ende Februar
Unterländer Volksfest Ende Juli/Anfang August
Heilbronner Weindorf Anfang bis Mitte September.

Biberach Böckingen Frankenbach
Klingenberg - Burg, zuletzt 1381 als Raubritterburg zerstört
Horkheim Kirchhausen Neckargartach Sontheim