Freudenberg

Mainlände in Freudenberg / Main

fotos © schuldes / fotobee.de - Mainlände in Freudenberg, die Sonne steigt über die Berge, löst den Nebel auf.

Nordbadisches Weinbaustädtchen mit rund 4.000 EW (2007) auf 34,78 km² in 133 m ü.NN., am Main an den Ausläufern des Odenwaldes gegenüber dem Spessart.

ortsgeschichtlich

1159 wurde Freudenberg als Lüllen erstmals urkundlich erwähnt.

1197 ließ Bischof Heinrich II. von Würzburg einen Wohnturm zur Absicherung territorialer Gelüste des Bistums Mainz bauen. Im Schutze des zur Burganlage "Frouwedenberch" erweiterten Tumes wuchs die bereits vorher existierende Ansiedlung unterhalb der Freudenburg zur Stadt.
1287 wurde Freudenberg erstmals urkundlich als Stadt mit Burg erwähnt.
1295 bestätigt der Würzburger Fürstbischof den Grafen von Wertheim die Belehnung mit Burg und Stadt.

1333 erhielt Freudenberg die Stadtrechte per Handschlag (?) durch Ludwig den Bayern.

1361 wurden unter anderem die Ringmauer und der Palas erweitet. Einen umfassenden Ausbau und Erweiterung zu einem imposanten Renaissanceschloss gab es zwischen 1497 und 1499 durch Graf Asmus von Wertheim.

1552 wurde die Schlossanlage wahrscheinlich in einer Fehde zwischen Markgraf Albrecht von Brandenburg mit dem Würzburger Bischof zerstört.
1806 kam Freudenberg an Baden. Seitdem verläuft die Grenze zu Bayern südlich der Stadt.

Seit 1968 ist Freudenberg mit seinem milden Reizklima ein staatlich anerkannter Erholungsort.

sehenswerte Altstadt

Der mittelalterlicher Stadtkern ist als Gesamtanlage denkmalgeschützt. Besonders entlang der Hauptstraße stehen ältere Fachwerkhäuser. Relativ neu gestaltet ist die Mainpromenade, die auch einen wirksameren Hochwasserschutz zum Ziel hatte.

[B] Bahnhof
[M] Marktplatz
[R] historisches Rathaus (1499), Doku zur Stadtgeschichte

Rathaus in Freudenberg

[1] Burg Freudenberg. Die mittelalterliche Burg wurde unter Graf Erasmus von Wertheim 1497/1507 zur wehrhaften Festung ausgebaut unter anderem von zwei zusätzlichen Schutzmauern umgeben. Die äußere Mauer zog sich als Stadtmauer bis ins Tal und schützend um den Ort. Zwei Jahre nach Fertigstellung verstarb der Bauherr und die Festung verfiel(?). Es blieb mehr als eine Ruine mit einzigartigem Bergfried - besinnliche Neugierde.

[2] Stadtmauerrest (oder Brückenrest?) mit eingearbeiteter Figur des Brückenheiligen Nepomuk


Freudenberg, Sehenswürdigkeiten in der InnenstadtHier treffen sich einige gut ausgewiesene Wanderwege, wir aber bleiben noch etwas hier in FreudenbergRuine der Burg Freudenberg
multifunktionelles Amtshaus

[3] Alte Kirche St. Laurentius, Laurentiuskapelle

[4] ehemals fürstliches Amtshaus (1499, 1605 erweitert), Gaststätte und Amtshaus-Galerie

[5] Fachwerkhaus (1534) und weiteres Fachwerk


Maingarten

[6] Rosengarten, Wassertretbecken an der angenehm und großzügig gestalteten Mainpromenade, die im Sommer abends im farblichen Wechselspiel leuchtet und eine gesellig gemütliche Atmosphäre verbreitet.


weiterhin:
- Räuberschlösschen
- Friedhof mit Friedhofskapelle (Fresken 13. Jh.)
- Ebenheid: Historische Flachsdarre, denkmalgeschützter Kirchenturm
museal

• Fotomuseum im Amtshaus, Fotoarchiv des Fechenbacher Fotografen Robert Schumann
• Schiffsmodellmuseum im Amtshaus, Sammlung von Schiffsmodellen der Mainschifffahrt
• Rauch-Museum, Möbel und deren Herstellung, Geschichte der Möbel

natürlich

- Badesee im Seepark Freudenberg, kostenlos parken und baden im Quellwasser
- Naturschutzgebiet Flora-Fauna-Habitat in Ebenheid
- Naturbiotop Linkee-See in Rauenberg
- Böden sandig bis kiesige, Sandstein
- Kiefern-Mischwälder, in den noch echte Heidelbeeren und die Wald-Hainsimse wachsen.

gewandert

Freudenberg liegt nicht nur am Main, sondern unter anderem auch am Nibelungenweg und Panoramaweg Taubertal.

event

Burgfestspiele alle zwei Jahre

persönlich

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Ortsteile/Eigemeindung

Boxtal, Ebenheid, Freudenberg, Rauenberg, Wessental